xeliara
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, mein Sohn ist nun 8 Wochen alt und bekommt seit seiner 3. Lebenswoche Pre-Nahrung. Er verträgt sie soweit sehr gut, hat die "typischen" Regulationsstörungen. Er hat 1x täglich Stuhlgang, manchmal auch 2-3x, das ist jedoch die Ausnahme. Ansonsten liegen wir bei 6 bis 9 nassen Windeln am Tag. Er drückt sehr viel, wird knallrot etc. Aber wie ich jetzt weiß, muss ich mich dakit abfinden und in diesen Momenten nur für ihn da sein, da ich ihm nicht helfen kann und seine Verdauung nun erstmal lernen muss zu arbeiten. Soweit so gut. Aber er ist ein sehr guter Esser/Trinker. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass er bei 37+3 geboren wurde und von seinem Geburtsgewicht (3070g) in den ersten 3 Wochen mit dem Gewicht runter gegangen ist bis 2600g. Der Kinderarzt hat uns dann die Pre-Nahrung nahe gelegt. Seit daher steigt sein Bedarf langsam aber stetig an. Er trinkt nun zwischen 850 und 1000ml. Oft 7 bis 9 Fläschchen à 70 bis 140ml. Seit wenigen Tagen kommen wir aber problemlos auf über 1 Liter (1200-1500ml könhte er leicht knacken) meldet sich ca. Alle 2,5 bis 4 Stunden jnd die Fläschchen sind in max. 15-20 Minuten leer. Nun reichen die 140er Fläschen bald nicht mehr, er hat z.B. heute Nacht das 1. Fläschchen mit 210ml getrunken und hätte sicherlich noch weiter gemacht. Spucken tut er nicht, Bäuerchen macht er auch brav. Nun spukt ja überall die Panik vor der 1 Liter Marke rum wegen der Nieren, dann die Tatsache, dass er eigentlich nur 1/6 seines Gewichts trinken soll (ein aktuelles Gewicht erfahre ich erst bei der U4 in 3,5 Wochen und eine Babywaage habe ich nicht. Schätze aber, dass er um die 5 bis 5,5 kg wiegt. Die 1/6 Marke hatte er schon mit 4 Wochen locker überschritten.) Man hat ja bald das Gefühl man würde sein Kind umbringen, wenn man ihn soviel trinken lässt wie er möchte. Aber andererseits würde ich beim Stillen ja auch nicht wissen wieviel er trinkt und es heißt ja auch die Pre-Nahrung kann bei Bedarf gegeben werden, sprich sooft und soviel er will...ich lese auch immer wieder von Kindern, die immer um die 1,5 bis 2 Liter tgl. trinken und keinen Schaden nehmen. Was genau kann denn nun passieren, wenn meine Maus dauerhaft deutlich über 1000ml in 24 Stunden kommt (bspw. 1500ml)? Oder kann es sein, dass er nun in der 8. Woche einen Wachstumsschub hat und deswegen soviel trinkt, da er auch enorm viel strampelt und agil ist (das kostet ja auch Energie)? Was ist denn nun richtig? Bin ein bisschen hin und her gerissen, ob der kontroversen Aussagen mit denen man als Erstlingsmutter konfrontiert wird. Ach so, ich will auf keinen Fall auf eine andere Nahrung umsteigen, 1er oder so, da ich befürchte, dass der kleine Darm mit der Stärke noch zusätzliche Probleme hätte. Auch stört es mich nicht, dass er alle 2-4 Stunden kommt, so dass ich diese Zeit "strecken" müsste. Wenn ich schon nicht stillen kann, dann möchte ich wenigstens die MuMi-ähnlichste Nahrung füttern. Daher kommt nur Pre für mich in Frage. Was ist denn nun richtig und was kann passieren? Vielen Dank vorab.
Liebe X., dass Babys nach Bedarf trinken dürfen bedeutet nicht, dass man sie mästen darf. Und leider kennen manche keine Grenzen und genießen das Nuckeln an der Milchflasche so sehr, dass sie Mengen trinken, die nicht mehr gesund sind und Auswirkungen auf der späteren Stoffwechsel haben können. 6 Flaschen sind genug und die Menge sollte 1000ml pro 24 Stunden in der Tat nicht überschreiten. Das bedeutet auf einen Erwachsenen hoch gerechnet, dass wir vergleichsweise 10 Liter trinken würden! Ansonsten gibt es den Schnuller und viel Beschäftigung und Zuwendung. Alles Gute!
xeliara
Mästen tu ich mein Kind bestimmt nicht! Sobald er sich meldet, beschäftige ich ihn, er bekommt den Schnuller und ich achte sehr darauf, dass er nicht stündlich sondern idealerweise im mind. 3 Stunden Abstand trinkt. Ich gebe also nicht bei jedem Pieps die Flasche. Grob gewogen liegt er nun bei 5.8 kg. Dann entsprechen 1/6 seines Gewichts knapp 960ml. Dann liegt er ja im Rahmen wenn ich die Trinkmengen mittel, da kommen wir durchschnittlich auf 900ml in 24 Stunden. Da er jetzt nur 5 Tage knapp über 1000ml lag (zwischen 20 und max. 100ml) ist das ja noch kein sehr langer Zeitraum. Und was genau kann denn mit dem Stoffwechsel in der Zukunft geschehen? Das wurde nur nebenbei erwähnt und eigentlich nicht beantwortet. Welche Erkrankungen können denn nun daraus resultieren? Wie kommt diese 1 Liter Grenze eigentlichzu Stande? Wie hat man denn festgestellt, dass bspw. 1400ml tgl schädlich sind?
Ähnliche Fragen
Hallo Herr Dr. Busse, wieviel ml sollte ein Kleinkind (12 M) täglich ca zu sich nehmen? Danke!
Hallo Herr Dr.Busse, Ich würde gerne einmal ihre Meinung dazu hören, wie viel meine 9 Monate alte Tochter an Wasser trinken "darf". Wir sind mittlerweile seit knapp über 1 Woche bei 3 Breien , ihre Pre trinkt sie nur nachts (200-235ml) und morgens (100- selten 200ml). Sie würde alles trinken, was ich ihr hinstelle. Die letzten Tage habe ich oh ...
Sehr geehrter Herr Dr. med. Busse, meine Tochter ist 4 Wochen alt und bekommt ausschließlich Pre Nahrung. Sie fordert sich alle 3 Stunden (ca. 8 Flaschen am Tag) die Flasche ein, trinkt jedoch dann nur 100 ml. Anstatt wie auf der Verpackung 170 ml á 5h. Muss ich mir Sorgen machen, trinkt sie zu wenig? Desweiteren hat sie Probleme mit dem S ...
Meine Hebamme macht mich nervös meine kleine hat viel Hunger und möchte natürlich viel trinken meine Hebamme meint aber das ist zu viel ... Weil die Norm sind ja 1/6 vom Körpergewicht, sie wiegt jetzt 4250gramm hatte aber mit weniger essen natürlich mehr geschrien nicht in Schlaf gefunden hab sogar den Magen grummeln gehört, sie ist auch ...
Guten Morgen Herr Dr. Busse, mein Sohn (8 Monate) ist prinzipiell ein sehr guter Esser. Nur um sein Trinkverhalten mache ich mir einige Gedanken. morgens bekommt er 200ml Pre mittsgs 190-200gr selbstgekochren Gemüsebrei, mal Fleisch mal Fisch, ab und an ein fertiges Gläschen nachmittags Getreide Obst Brei abends Getreide Milchbrei ...
Hallo Herr Dr. Busse, meine Tochter (15 Wochen alt) bekommt wie vom Hersteller empfohlen, alle 6 Stunden eine Flasche á 200 ml. Diese hat sie sonst auch immer gut getrunken so das wir am Tag auf eine Trinkmenge von 700 - 800ml kam. Jedoch trinkt sie seit gestern weniger , sodass wir heute nur auf eine Trinkmenge von 640 ml kamen. Ist das zu ...
Hallo Herr Dr. Busse, unser Sohn (11 Monate) trinkt sehr wenig Wasser. Er wird mehrmals nachts und einmal am Mittag gestillt, sodass er sich etwas Flüssigkeit holt. Sonst isst er gerne selbständig feste Nahrung, mit Brei lässt er sich nicht mehr füttern. Zu den Mahlzeiten und dazwischen bekommt er Wasser aus dem Glas oder unterwegs aus einem ...
Hallo Herr Dr. Busse, meine Tochter (18 Wochen alt) trinkt zurzeit ihre Flasche nicht mehr aus. Sie trinkt am Stück nur ca. 100 ml und beginnt dann die Flasche zu verweigern. Ich war gestern deshalb bei unserem Kinderarzt, dieser konnte nichts feststellen. Meine Tochter ist gut drauf, lacht , spielt , Temperatur ist i.O. Die Kinderärztin sagt ...
Schönen guten Tag Mein Baby ist derzeit 7,5 Monate alt und wir versuchen seit einiger Zeit abzustillen und auf pre Nahrung umzusteigen. Mittlerweile trinkt sie die pre Nahrung aus der Flasche schon Recht gut jedoch keine großen Mengen. Teilweise trinkt sie nur 90ml und danach an der Brust entweder für einige Sekunden oder gar nicht mehr. ...
Hallo Herr Dr. Brügel, gerne würde ich Sie zu oben genanntem Thema um Rat fragen, da ich momentan etwas verwirrt bin. Unser Sohn -6 Monate- ist mittlerweile schon ein richtig guter "Beikost-Esser". Er bekommt mittags ein ganzes 190g Mittags-Gläschen, Nachmittags ein halbes Frucht-Gläschen (ca. 80g) und am Abend sein 190g Abend-Gläschen. ...