Löwenmama1
Sehr geehrter Herr Dr Busse! Schon häufig habe ich ihre Tipps an andere Mütter gelesen, doch heute möchte ich mich mit meinen eigenen Sorgen an Sie wenden. Ich neige dazu mir sehr viele Gedanken über die Vergangenheit zu machen und so fing auch diesmal alles an. Ich habe einen schrecklichen Beitrag zum Thema Schütteltraume gesehen in dem auch beschrieben stand, dass dieses durch Spielchen wie Hoppe-Hoppe Reiter und "Fliegen lassen" passieren kann. Nun bin ich eigenlich jemand, der sich im Vorfeld recht gut informiert und Tipps befolgt. (habe 6 Monate voll gestillt, keine Nahrung vor der Darmreife, Kind natürlich nie weinen lassen, viel Körperkontakt, Kind nicht ohne unserem Beisein abgegeben...) Das mit diesen Spielchen ist mir allerdings neu und ich muss gestehen, wir haben diese schon mit unserem Sohn gespielt (auch schon sehr früh, geschätzt mit 3-4 Monaten) Wir waren dabei nicht wirklich wild, haben ihn nicht durch die Luft geschleudert, logischerweise nie fallen gelassen und der Abstand von Hand zu Kind war vermutlich nie größer als 1-2 cm. In diesen Momenten habe ich nie bemerkt dass sein Köpfchen herumgeflogen wäre, er schien immer als hätte er Spaß an der Sache (sonst hätten wir natürlich sofort aufgehört!) und er wirkte danach, soweit ich mich erinnere, nie komisch. Mit ca 6 Monaten fiel meinem Mann und mir auf, dass er, bei Müdigkeit teilweise leicht schielt. Wir haben das beim Kinderarzt abklären lassen, er konnte allerdings nichts feststellen, schickte uns aber zur Sicherheit weiter in die Sehschule. Dort wurde Pseudostabismus festgestellt und eine Weitsichtigkeit. Nun mache ich mir heftige Vorwürfe, dass ein Zusammenhang besteht mit unseren Spielchen (aufgrund des Beitrags in dem eine Fehlsichtigkeit als Folge eines Schütteltraumas genannt wurde) Mein Mann ist der festen Überzeugung, dass das nichts damit zu tun hat und genervt von meinen ständigen Ängsten (die ich zugegeben, tatsächlich häufig habe) Wie Wahrscheinlich sehen Sie es, dass unser Fehlverhalten (ich würde diese Spiele nicht mehr spielen allerdings kann ich die Vergangenheit nun leider nicht mehr ändern) ihm geschadet hat? Denken Sie der Zusammenhang ist realistisch oder einfach Zufall? Ich weiß auch andere Kinder können Fehlsichtigkeiten haben (Meine Schwester beispielsweise hatte ebenfalls als Baby ihre erste Brille)... Unser Sohn ist mittlerweile 16 Monate alt und ein meist sehr vergnügter, gut gelaunter Bub, welcher Freude am Klettern hat und fleißig redet. Er ist keineswegs "langsam" oder zeigt sonstige Auffälligkeiten. Vielen Dank! Löwenmama
Liebe L., es wäre schön und würde Ihrem Sohn sehr nützen, wenn Sie in Zukunft sich viel weniger Sorgen und Gedanken über alles und jedes machen würden und mit Freude und Zuversicht die wunderbare Entwicklung Ihres Sohnes begleiten. Wie Sie in dem Artikel meiner Kollegin nachlesen können, ist die Sorge wegen eines Schütteltraumas aufgrund der wunderbaren Bewegungsspiele mit unseren Kindern völlig unnötig: https://www.rund-ums-baby.de/magazin/muss-ich-mir-sorgen-machen-wegen-eines-schuetteltraumas Alles Gute!
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