lunafee
Guten Tag Herr Dr. Busse, meine Tochter ist 25 Monate alt, also ein 2- jähriges Kleinkind. Sie kam mit einer Fehlbildung der Speiseröhre zur Welt und hat heute einen kompletten Magenhochzug. In Folge dessen, da sie ja keine Speiseröhre mehr hat, sondern nur noch einen "Schlauchmagen", bleiben hin und wieder Nahrungsmittel als sogenannte "Steckenbleiber" in der Ersatz- Speiseröhre stecken, weshalb durch kräftiges Hopsen auf dem Knie, diese sich in der Regel wieder lösen. Heute hatte sie wieder einen solchen "Steckenbleiber", weshalb ich sie wieder auf mein Bein setzte, mit beiden Händen meine Tochter unter den Armen festhielt und recht kräftig auf meinem Schoss, auf und ab hüpfen ließ. Jetzt habe ich aber die Sorge, dass ich diesmal zu grob gewesen sein könnte, da es dabei einige Male passiert ist, das sich ihr Kopf/Nacken recht ruckartig ebenfalls Auf und ab bewegte, also das der Kopf so nach vorne/nach unten fiel. Meine Tochter hatte dann dabei auch kurz gemeckert/geweint, wobei ich aber bei meinem "Eifer" den Steckenbleiber zu lösen, zuerst annahm, es gefiele ihr nicht, weil es ihr am Popo vielleicht etwas wehttat, so heftig auf dem Schoss auf und ab gehopst zu werden. Erst im nachhinein wurde mir dann Bewusst, aber leider zu spät, dass man dadurch vielleicht ein Schütteltrauma hervorrufen könnte. Es war doch ein recht heftiges Hopsen, mit manchmal diesen Kopfbewegungen. Geschüttelt habe ich sie natürlich nicht, würde ich nie tun, sondern nur hüpfen lassen. Ihr geht es soweit gut, keine Auffälligkeiten, wenn etwas sein würde, dann fahre ich natürlich sofort ins KH. Bitte nehmen Sie mir meine Sorge, das bei einem 2- jährigem Kind, auch beim "kräftigem" Hopsen nicht allzu viel passieren kann. Vielen Dank für ihre Antwort schon im voraus!
Liebe L., hunderte von Kinder genießen solche wilden "Spiele" auf dem Schoß der Eltern jeden Tag, und Sie sollten sich auch wenn es in Ihrem Fall "therapeutisch" war wirklich keine Sorgen machen. Alles Gute!
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