wellensittich
Hallo Herr Dr. Busse, ich habe eine Tochter (9 Monate) mit der ich schon immer Probleme wegen der Ernährung habe. Wir hatten auch schon eine Magensonde. Nach einem Aufenthalt von 6 Wochen in München sind wir sie zum Glück wieder los. Sie hat dann meistens schön gegessen. Zwar keine riesen Menge, aber sie hat dann auch zugenommen. Seit 3 Wochen hat sie jetzt leider wieder nicht mehr zugenommen. Und seit letztem Wochenende wird das Essen immer weniger. Mal verweigert sie den Morgenbrei und auch den Abendbrei. Mittags dreht sie sobald ich ihr was zum Essen geben will den Kopf wegen und meckert. Ich habe mit dem Kinderarzt auch schon gesprochen. Ich soll ihr von unserem Essen etwas geben. Das haben wir auch gemacht aber geht nicht besonders viel rein. Ich weiß nicht was ich machen soll. Was würden sie mir raten? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Liebe W., ohne die weiteren Umstaende zu kennen, kann ich Ihnen keinen konkreten Rat geben, Sie haben doch sicher in der Klinik eine Strategie gelernt, wie Sie sich verhalten sollen. Richten Sie sich danach und fragen bei Bedarf in der Klinik nach. Alles Gute!
wellensittich
Sie wiegt erst ca. 6,5 kg. Ich weiß dass das sehr wenig ist. Aber ich kann sie doch nicht zum Essen zwingen.
edina
Hallo Die Frage ist doch vor allem, wie viel Milchnahrung sie trinkt? Stillst du sie noch? Muttermilch oder eben künstliche Säuglingsnahrung ist in dem Alter doch noch die wesentliche Nahrungsquelle. Mein Sohn hat erst mit ca. einem Jahr Beikost zu sich genommen. Was könnten die Ursachen für diese Ernährungsschwierigkeiten sein? Hat sie von Geburt an so schlecht getrunken? Lg Edith
wellensittich
Milchnahrung bekommt sie normalerweise über den Milchgriesbrei morgens und abends. Aber den will sie auch nicht mehr wirklich. So ein Frucht-Joghurt-Gläschen ißt sie momentan gerne. Die Schwierigkeiten begannen so als sie ca. 10/11 Wochen alt war. Milch verweigert sie komplett zu trinken. Sie ist ansonsten komplett gesund. Sie wurde schon mehrmals durchgecheckt.
edina
Darf ich dich fragen: Hast du sie am Anfang gestillt und bist du dann mit 10 wochen auf eine künstliche Säuglingsnahrung umgestiegen oder von Pre auf eine Stufe 1 oder 2-er Ernährung? Verträgt sie vielleicht keine Lactose oder kam sie mit dem Fläschchen nicht so zurecht? Du musst einfach auch bedenken, dass Beikost meist wenig kalorisch ist, es denn es es ist viel Zucker drin, was auch wieder schlecht ist. Kann es auch sein, dass ihr momentan - verständlicherweise - schon viel Stress habt beim Essen? Was mich nur wundert ist, dass die Schwierigkeiten so schlimm wurden, dass ihr eine Magensonde gebraucht habt. Kein gesundes Kind verweigert das Essen so arg, dass Lebensgefahr besteht. Dazu ist der Trieb zu essen zu stark. Ich würde versuchen, Druck rauszunehmen vom Thema Essen. Das ist sicher das wichtigste. Du darfst auch nicht vergessen, dass sie eine Zeit lang die Sonde bekam und somit eine gewisse Umstellung braucht. Ich denke, ihr braucht dringend eine gute professionelle und sanfte Hilfe (Hebamme, Stillberaterin, egal, ...jemand, dem du vertraust). Lg Edith
wellensittich
Ich habe am Anfang gestillt. Jedoch hatte sie dann irgendwann nur noch kaum zugenommen. Darum habe ich auf Fläschchen umgestellt. Sie hat echt manchmal schön getrunken und dann wieder kaum etwas. Und dadurch hatte sie dann eben die Magensonde bekommen. Diese sind wir jetzt aber schon seit April los. Und Zuhause hat es auch eine Zeit gut geklappt. Was jetzt los ist kann ich mir nicht erklären. Sie zeigt wieder mal keinerlei Hungergefühl. Stress haben wir momentan auch sehr beim Essen. Weil sie wahrscheinlich jetzt wieder abnimmt und dann auch kaum was ißt. Das ist echt ein Teufelskreis. Ich habe noch Kontakt zu München. Da kann ich wenn es ist auch nochmal hin. Aber Hilfe von Hebammen usw. habe ich nie bekommen. Ich bin jetzt ungeplant noch mit dem zweiten schwanger geworden. Und da habe ich zusätzlich Angst dass sich das bei ihr nie bessern wird.
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