Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, vielen lieben Dank für ihre schnelle Antwort!! Ich hatte mich verschrieben, das Antibiotika (Orelox Saft) nahm meine Tochter jetzt 7 Tage,heute waren wir wieder beim Kinderarzt, der Husten ist wieder so stark wie vor 7 Tagen. Wir haben nun Amoclav 400+57mg/5ml Trockensaft bekommen. (Dosierung: 2x 3,5 ml) Bronchien seien entzündet Lunge wäre noch nicht betroffen. Ich nehme momentan ja Cefuroxim Al 250 (2 mal täglich) Insgesamt nehme ich also 500 mg Cefuroxim auf und meine Tochter bei 2x 3,5ml 560mg Amoxicillin (640 mg wenn man wenn man Clavulansäure mit einberechnet) Mit meiner und ihrer Tagesdosierung komme ich auf ca. 1,14g unterschiedliche Antbiotika. Herr Dr. Paulus schreibt in seinem Forum das die Aufnahme von täglich 1g Antbiotika mit dem Stillen vereinbar sind.Leider hat er erst Freitag wieder Sprechstunde.Was meinen Sie, sollte ich trotzdem weiter Stillen oder abpumpen? Meine Tochter nimmt ja schon seit 7 Tagen Antibiotika, wird das vielleicht problematisch für die Nieren? Meinen herzlichsten Dank im Voraus!
Liebe T., die Sorge wegen der geringen über die Muttermilch aufgenommenen Menge ist völlig unbegründet. Nicht verstehen kann ich aber die Umsetzung von einem Breibandantibiotikum auf ein anderes mit nahezu identischem Wirkspektrum. Meines Erachtens müsste man eher darüber nachdenken, dass wie bei der überwiegenden Mehrzahl der Atemwegsinfekte nicht Bakteríen sondern Viren die Ursache sind und damit ein Antibiotikum gegen Bakterien gar nicht wirken kann. Anhaltender Husten kann viele Ursachen haben, als nächste sollte man sicher an ein hyperreagibles Bronchialsystem denken mit Symptomen ähnlich wie beim Asthma, das man auch genauso behandeln sollte mit einem ß-Sympathomimetikum und ggf, einem Corticoid. Sprechen Sie doch bitte in diese Richtung mit ihrem Kinderarzt. Alles Gute!
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