Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Busse Ich hätte eine Frage zu meiner Tochter. Sie hatte ja vor etwa zwei Monaten einen Ausschlag, der erst als Windpocken und dann als Hand-Mund-Fuß-Krankheit diagnostiziert worden ist. Letzte Woche hat sie wieder so ein Bläßschen bekommen, worauf ich mir dann einen Termin beim Hautarzt geben ließ. Bis wir den hatten, war das Bläßchen natürlich schon wieder weg, aber als er sah, dass sie an den Wangen trockene Haut (schon immer) und unter den Augen kleine, rote Pickelchen hatte, meinte er, das sieht nach einer leichten Neurodermitis aus. Er hat mir eine Salbe verschrieben mit Cortison (Laticort 0,1%). Meine Frage ist nun, ob Cortison wirklich notwendig ist, wenn es sich "nur" um einen Verdacht handelt? Sie hat auch keinen Juckreiz, was ja typisch wäre. Andererseits denke ich mir, dass sie die Bläßchen vor einigen Wochen vielleicht hatte, weil ich mit der kleinen eine Woche im KH war und sie das seelisch belastet hat. Habe gelesen, dass sich der seelische Zustand auf ND auswirkt und es verschlimmert. Was sagen Sie dazu? Und-worauf muss ich jetzt achten? Entschuldigung, aber ich war nach der Diagnose so verwirrt, dass ich gar nicht mehr an diese ganzen Fragen gedacht habe. Vielen Dank im Voraus! MfG, Anita S.
Liebe A.,
das klingt mir nach aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. Wenn man allen Kindern mit ein paar Pickelchen und zeitweise etwas trockener Haut gleich eine Neurodermitis andichten würde, dann hätte das wohl jedes 2.Kind. Und eine Behandlung mit einem Corticoid muss nun wirklich nicht sein. Normale Pflege reicht sicher aus.
Alles Gute!
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier: Neurodermitis.
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