Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Busse, unsere 10 1/2Monate alte Tochter reagiert nach dem Genuss von verdünntem Möhrensaft mit Hautausschlägen (rote,rissige Wangen, Ekzeme an den Handrücken und um den Mund). Nach Untersuchung bei der Kinderärztin sagte diese, dass eine Nahrungsmittelunverträglichkeit nicht in Frage käme. Sie schob diese Symptome auf die kalte trockene Luft im Winter. (unser Kind hat bereits eine bestehende Kuhmilchallergie und wird entsprechend ernährt!)Nach dem Weglassen der Karotte haben sich die Symptome zwar erheblich verbessert, aber die Haut sieht jetzt nach ca. 1 Monat immer noch nicht aus wie früher. (wir behandeln mit Ringelblumensalbe, Bepanten und Tannolact-Creme) Was können wir denn noch tun, um das Hautbild zu verbessern? (unsere Ärztin sieht es eher als Lapalie) 2. Ab wann muss ein Kind eigentlich gröbere Nahrung zu sich nehmen können? (z.B. Brot, geraspeltes Obst oder gröberen Brei) Unsere Tochter würgt alles, was nicht dem Pürierungsgrad von 4-Monatsgläschen entspricht wieder raus und verschluckt sich. Sie zeigt auch sonst keinerlei Interesse (trotz tägl. Animation) am selbständigen Essen wie bspw. den Löffel selbst zu halten oder mit dem Essen zu spielen. Ist es einfach noch zu früh? Wie kann man das Selbständigessen üben?
Liebe Petra, den Karottensaft würde ich sicherheitshalber weglassen, Säfte insgesamt sind ja nicht nötig. Die Haut braucht vor allem regelmäßiges Eincremen mit Pflegesalbe, bei Entzündung muss ihr Kinderarzt entscheiden, was zusätzlich nötig ist. DAs mit den Stückchen im Essen hat Zeit, Sie sollten sie aber immer an den Familientisch setzen und ihr das ganz selbstverständlich ihr Essen und etwas zum selber halten anbieten. Alles Gute!
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