Katharina801
Guten Tag Hr. Dr. Brügel, Ich habe eine Frage zu einem Kontakt meiner 5-jährigen Tochter mit einem präparierten Tier. Durch einen Zufall habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass Tierpräparate zum Teil bis in die 90er Jahre mit Arsen behandelt wurden um Schädlinge fern zu halten. Das Arsen befindet sich wohl im und am Tier und wohl auch in der Luft bzw. im Staub. Mein Vater ist Jäger und hat daher auch mehrere Tierpräparate im Haus. Darunter auch einen sehr großen Auerhan von einem Bekannten. Wann der Auerhahn präpariert wurde kann ich nicht sagen,vermutlich in den 60-70er Jahren. Ich habe meine Eltern gebeten, die Kinder diese Tiere nicht berühren zu lassen. Meine Mutter hat diese Bitte nun wohl vergessen. So kam es heute dazu, dass meine Tochter das Gefieder des Auerhahns (wohl kurz) gestreichelt hat. Dazu hat meine Tochter mir gesagt, dass der Hahn sehr verstaubt war und sie ihn angepustet hat, um den Staub zu entfernen. Ob sie ihre Hände danach gewaschen hat ist nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Ich wäre Ihnen sehr dankbar über eine Einschätzung des Gefahrenpotentials dieser Situation, um das Ereignis besser einordnen zu können. Mit herzlichen Grüßen Katharina
Hallo Katharina, endlich mal wieder Zeit für einen meiner Lieblingssätze: ein jedes Ding ist ein Gift, es kommt immer auf die Dosis an. Durch einen wie von Ihnen geschilderten so kurzen Kontakt kann absolut nichts gesundheitsschädliches passiert sein. Alles gut! Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende Ralf Brügel