Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Busse! Bei meinem Sohn (2) wurde am Dienstag bei der U 7 eher zufällig eine beginnende Mittelohrentzündung festgestellt und eine Flüssigkeitsansammlung hinter beiden Trommelfellen. Er ist schon seit ca. 2 Wochen ein wenig erkältet, d.h. seine Nase läuft, aber er hat sonst keinerlei schwerere Erkältungserscheinungen, keinen Husten, kein Fieber etc. Deshalb hat mich die Diagnose auch etwas überrascht, da mein Sohn sich nicht über Ohrenschmerzen o.ä. beklgt hat, er hat sich auch nicht auffällig oft ans Ohr gefasst oder dergleichen, so dass wir niemals eine Mittelohrentzündung vermutet hätten! Nun hat uns der Arzt abschwellende Nasentropfen, Fluimucil-Saft und von Weleda Ferrum phosphoricum-Globuli verschrieben. Er sagte, wir sollen die Medikamente wie folgt anwenden: Nasentropfen über 3 Tage 2stündlich geben, Fluimucil-Saft über 5 Tage 3mal täglich, Globuli am 1. Tag stündlich, am 2. Tag 2stündlich und am 3. Tag alle 3 Stunden jeweils 5 Stück. Er sagte auch, dass ein weiterer Termin nicht notwendig sei, sofern sich die Anzeichen nicht verschlimmern und mein Sohn kein Fieber bekommt. Nun bin ich aber völlig überfragt, woran ich denn nun erkenne, dass sich die Ohrentzündung wirklich nicht verschlimmert hat? Ich meine, mein Sohn hat ja bis zur Untersuchung auch nicht vermuten lassen, dass er solch eine Entzündung hat! Was kann denn passieren, wenn wir eine Verschlimmerung der Ohrentzündung übersehen? Kann man sonst noch irgendetwas machen, womit man die Heilung unterstützt? Sollte man nicht doch lieber noch einen Kontrolltermin beim Kinderarzt machen, um auf Nummer sicher zu gehen? Vielen Dank für Ihre Tipps!
Liebe W., bei jedem Luftwegsinfekt sind auch die Ohren beteiligt. So lange keine Schmerzen und kein Fieber auftreten, muss das in der Regel nicht besonders beachtet oder behandelt werden. Sinnvoll finde ich eine Kontrolle nach ABklingen des Infekts, um eine anhaltende Ansammlung von Flüssigkeit hinter dem Trommelfell und Schwerhörigkeit auszuschließen. Alles Gute!
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