Renate123
Guten Abend, Meine beiden Töchter (5 und 7 Jahre) weißen derzeit einen Infekt auf. Es wurde nur von der älteren ein Rachen Abstrich abgenommen, der einerseits Staphylokokken aufweißt- gegen die sie schon Augmentin bekommt und auch Neisseria meningitidis. Meningokokken geimpft sind beide nicht. Die Ärztin hatte kaum Zeit für mich und ich musste mich auch erstmal informieren was genau gemeint ist. Jedenfalls mache ich mir jetzt etwas sorgen ob die jüngere Tochter, durch die Besiedelung der älteren gefährdet ist eine invasive Meningokokken Infektion zu bekommen? Ist das Risiko hoch, bei einen Träger in der Familie, dass Meningokokken dann womöglich bei einem anderen ausbrechen oder ist davon auszugehen, dass wegen dem engen Kontakt im Haus sowieso alle mittlerweile Träger sind? Mit freundlichen Grüßen Renate
Liebe R., unverständlich ist erst mal, warum Ihre Beiden nicht wie empfohlen zumindest gegen Meningokokken C geimpft sind. Das und am besten auch die Impfung gegen weitere Typen der Meningokokken sollten Sie unbedingt so rasch wie möglich nachholen. Ob sowohl die Staphylolokken als auch die Meningokokken, die im Rachen gefunden wurden, überhaupt eine krankmachende Bedeutung haben, kann nur der untersuchende Arzt beurteilen. Meningokokken sind gramnegative Diplokokken, die sich im Nasen-Rachen-Raum des Menschen ansiedeln und dort bei etwa 10% der Bevölkerung ohne klinische Symptome nachweisbar sind. Bei den meisten Isolaten, die bei Trägern untersucht wurden, handelt es sich um apathogene, nichtinvasive Meningokokken. Alles Gute!
Anika91
Hallo, ruf doch am besten in der Praxis an. Nur deine Ärztin weiß was genau im Abstrich rausgekommen ist, die Keimzahl und auf welche Antibiotika der Keim empfindlich ist.Sprich das direkt an. Hier was beim RKI steht: "Dauer der Ansteckungsfähigkeit Patienten sind bis zu 7 Tage vor Beginn der Symptome und bis 24 Stunden nach Beginn einer erfolgreichen Therapie mit ß-Laktam-Antibiotika ansteckend. Drittgenerations-Cephalosporine (insbesondere Ceftriaxon) führen zu einer Keimeradikation im Nasopharynx des Patienten. Eine Penicillin-Therapie führt vermutlich nur zu einer Suppression, aber nicht zu einer langfristigen Eradikation der nasopharyngealen Meningokokken."
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