Tanjamama22
Meine Tochter ist vor kurzem ein Jahr alt geworden. Die letzten Impfungen, die sie bekommen hat, waren NeisVac-C (Meningokokken C) und Prevenar 13 (Pneumokokken)an einem Tag. Laut Plan soll sie nun, genau zwei Wochen später, Infanrix hexa (Tetanus, Diphterie, Pertussis, Polio, Hib, Hepatitis B) und Priorix (Mumps, Masern, Röteln, ohne Varizellen) an einem Tag bekommen. Das wäre eine Impfung gegen 9 Krankheiten am gleichen Tag. Ist das nicht zu viel für den kleinen Organismus? Die Ärztin argumentiert, sie hätte ja schon all diese Impfungen vorher erhalten, der Körper kenne diese schon und man solle so wenig wie möglich zum Arzt, um sich dort als gesunder Mensch nicht etwas einzufangen. Ich gebe ihr ja Recht, aber trotzdem mache ich mir ein paar Sorgen. Die Impfung gegen Mumps, Masern, Röteln hat sie auch schon mit 10 Monaten bekommen und gar nicht darauf reagiert – es besteht also der Verdacht, dass sie für diesen Lebendimpfstoff noch keine Antikörper gebildet hat, der Impfstoff ggf. zu früh gespritzt wurde und der Körper den Impfstoff nun, wenn wieder verabreicht, als „neu“ einordnet. Was raten Sie: gleichzeitig oder getrennt impfen und was zuerst, falls getrennt? Lieben Dank für die Antwort! Tanja
Liebe T., keine Sorge, der Organismus kommt schon im viel jüngeren Alter mit den mehrfachen Impfstoffen bestens zurecht und sie überfordern keineswegs das Immunsystem sondern sorgen für möglichst raschen Impfschutz. Außerdem enthalten heute all diese Impfstoffe zusammengenommen viel weniger Stoffe, mit denen sich das Immunsystem auseinandersetzen muss, als der uralte 3-fach-Impfstoff gegen Tetanus-Diphterie-und Keuchhusten, den alle Babys vor 30 Jahren bekamen. Alles GUte!
IngeA
Hallo, ich würde 2x gehen. Natürlich ist es bequemer in einem Termin alles zu impfen und die Ärztin hat natürlich dann auch die Garantie, dass alles erledigt ist und du ihr nicht "weg läufst". Mir wäre das trotzdem zu viel. Ist doch meist kein großer Aufwand ein mal öfter zu gehen. LG Inge
Kalinka77
Hallo, Ich würde das nicht aufs Mal machen lassen. Es ist zwar unbequemer, zweimal zum Arzt gehen zu müssen, aber falls Ihr Kind doch mal auf eine Spritze nicht so gut reagiert, wissen Sie zumindest, welche Probleme macht / gemacht hat. Woher wissen Sie denn, dass Ihr Kind gar nicht auf die MMR-Impfung reagiert hat? Wurde das durch einen Test festgestellt, dass kein Schutz besteht oder hat sie keine äußere Reaktion wie Fieber etc. gehabt? Letzteres wäre zu wünschen, bedeutet aber nicht, dass kein Schutz aufgebaut wurde. Viele Grüße! Kalinka
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