Hallo Herr Dr. Busse, ich mache mir immer sehr viel Sorgen um meine Kleine (5.5 Monate alt). Ich glaube ich ueberanalysiere einfach alles viel zu sehr. Es ist mir wieder passiert, dass Ihr Koepfchen in den Nacken gefallen ist, waehrend dem Einschlafen in meinen Haenden. Passiert jetzt nicht jeden Tag, ist aber schon mal vorgekommen max 3-4 mal. Fuehle mich sehr schlecht deswegen. :( Sonst muss ich ihr Koepfchen in der Regel nicht mehr sehr stuetzen, da ihre Haltung sehr gut ist. Seitdem benimmt Sie sich total normal, sehr aktiv, und ist immer am spielen, krabbeln und laecheln. Sie isst und trinkt wie immer. Nun meine Frage, kann so eine Situation ein Schuetteltrauma ausloesen, oder muss ich mir bei solchen Bewegungen keine Angst mehr in dem Alter machen? Kann sie von solchen Bewegungen folge Schaeden erleiden die ich jetzt noch nicht sehe, oder ist das eine alltaegliche Bewegung in dem Alter? Sie ist ein starkes Kind, muskulatur ist stark. Sie kann ihren Kopf aufrecht halten ohne Probleme, sie kann schon ein bisschen krabbeln, dreht sich in jede Richtung. Tobt gerne im Bett herum. Langsam glaube ich, dass ich mir zu viele Sorgen mache, und auf Dinge achte, die gar nicht so schlimm sind, wie ich sie mir ausmale. Vielen Lieben Dank fuer Ihre Antwort!
Liebe P., ich hatte Ihre Frage doch schon einmal beantwortet und natürlich ist das, was Sie beschreiben keineswegs gefährlich und hat mit einem Schütteltrauma nicht das geringste zu tun. Wenn Sie viele solche unbegründeten Ängste haben, dann kann ich Ihnen nur dringend zu einer professionellen Therapie raten, denn auf Dauer belasten solche mütterlichen Ängste die ganze Familie und schaden auch Ihrem Kind. Und genau das wollen Sie doch nicht! Alles Gute!
Hallo, darf ich dir auch antworten? Herr Dr. Busse schrieb mal zu einem ähnlichem Thema: Ein Schütteltrauma entsteht, wenn der Kopf wie peitschendhiebe hin und her geschleudert wird .. Aber ich bin genau so .. alles genau analysieren, Angst bekommen .. und mein Mann schimpft dann ;)
Hallo, sei mir nicht böse, ich bin ja auch eine besorgte Mutter und mache mir immer einen Kopf. Aber du hattest doch schon vor kurzem dieselbe Frage an Dr. Busse gestellt? Da hat er doch prima geantwortet, dass es so schnell nicht zu einem Schütteltrauma kommt. Vor allem, wenn es deinem Kind danach gut geht. Der Kopf ist nach hinten gekippt, aber du hast das Kind doch nicht rum geschleudert oder "geschüttelt"... Was für eine Antwort erwartest du denn jetzt von Dr. Busse? Dass er dieses Mal was anderes schreibt? Nichts für ungut....alle Gute!
Hallo, vielen Dank fur Deine Antwort. Ich mochte nur wissen, ob da irgendwelche Folgen in der Zukunft davon entstehen koennen, da es mir nicht das erste mal passiert ist. :( Hoffe natuerlich, dass da nichts passieren kann.
Hallo, vielen Dank fuer Deine Antwort. Habe auch darueber gelesen, und Herr Dr. Busse hat mir auch schon eine aehnliche Frage beantwortet. Mache mir aber trotzdem Sorgen, und moechte nur wissen, ob da welche folge Schaeden auftreten koennen oder nicht. Natuerlich hoffe ich, dass es nicht so ist, und irgendwie kann ich mir das auch nicht vostellen, aber es ist viel beruhigender, wenn dir das ein Dr. sagt. Ich glaube ich muss aufhoeren mir so viele Sorgen um alles zu machen. Ist aber sehr schwer da mir die Kleine das wichtigste auf der Welt ist. Danke nochmal fuer Deine beruhigende Worte, ist schoen, dass ich nicht die einzige bin, die immer alles analysiert. :)
Ja, ich kenne das sehr gut. Mein Kind ist mittlerweile 6, und manches Mal macht man sich immer noch Gedanken. Normal. Ich kann dich auch verstehen, zumal dein Kind ja noch sehr klein ist. Erst gestern habe ich zu meinem Mann gesagt (als mein Kind im Schlaf so gehustet hatte) "ich glaube, die Sorgen macht man sich als Mutter ein Leben lang, auch wenn sie schon groß sind". Allerdings muss man versuchen, sich nicht gleich verrückt zu machen. Ich persönlich bin in der Zeit ruhiger geworden, selbst 40 Grad Fieber lässt mich nicht gleich panisch werden. Man muss nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen - das macht dich sonst selbst krank. Kopfkino kann einen richtig fertig machen, Versuche, etwas gelassener zu werden und die Sache objektiv zu betrachten. Schalte dein Kopf ein, sag dir, es kann doch gar kein Schütteltrauma sein, wenn es dem Kind so gut geht. Schütteln ist doch ein heftiger, gewollter Prozess - Kopf nach hinten kippen ist doch keine äußerliche Gewalteinwirkung. Bei einem Schütteltrauma wird das Hirn geschädigt - danach geht es keinem Kind gut. Wenn dein Kind etwas älter ist, wird es sicher noch das ein oder andere Mal auf den Kopf fallen, z.B. Und selbst wenn es mächtig kracht (Steinboden), hat es nicht gleich ein Schädelhirntrauma. Sei achtsam, aber gelassener. Das tut dir auch gut. Ich musste das auch erst lernen. Man muss unterscheiden lernen. Sonst sitzt du später für jede Beule in der Notaufnahme. Ich schicke dir eine Tonne voll Gelassenheit.... teile sie dir gut ein , okay?
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