Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Leichte Schmerzen beim Urinieren Mädchen

Frage: Leichte Schmerzen beim Urinieren Mädchen

Antonius

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Lieber Herr Dr. Busse, unsere Tochter, 5 Jahre hat seit Weihnachten mit der Blase etwas Probleme. Da der Urin nicht in Ordnung war (ansonsten war Sie fit und auch fieberfrei), sollten wir 5 Tage Antibiotikum geben. Im Anschluss wurde der Urin noch mindestens zweimal kontrolliert und es konnte nichts mehr festgestellt werden. Urin wurde auch zweimal eingeschickt. Ohne Befund. Trotzdem klagt unsere Tochter seitdem immer wieder über leichte Schmerzen beim Urinieren. Wohl nicht dramatisch und auch nicht so schlimm wie es um die Weihnachtszeit war, dennoch beschwert sie sich. Sie klagt nicht extrem. Sie erwähnt es aber immer mal wieder kurz. Hauptsächlich, so beschreibt sie es, eher im Unterleib (so verstehe ich es zumindest). Manchmal aber auch an der Scheide. Es wäre kein Brennen, sagt sie.   Ein Pilz an der Scheide konnte vom KA ausgeschlossen werden und ansonsten sieht der Initimbereich auch ganz unauffällig aus. Unser Kinderarzt meinte, dass es ggf eine Reizblase nach der Blasenentzündung sein könnte und wir mit Sitzbädern weiterkommen könnten. Bislang hat sich da aber auch nichts getan. Auch ein Wurmmittel hatten wir zwischenzeitlich gegeben, da sie immer wieder über Jucken am Po geklagt hat und ich mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch einen klitzekleinen Wurm in ihrem Stuhl entdeckt habe. Diese Behandlung haben wir zweimal durchgeführt. Leider ging die "Pipi-Problematik" dadurch auch nicht komplett weg. Das war eigentlich meine Hoffnung, nachdem wir auch gegen Würmer behandelt hatten. Dachte nämlich eigentlich, dass das wohl die "Übeltäter" sind. Aber wohl falsch gedacht.  Hätten Sie noch einen Rat für uns? Kennen Sie ähnliche Fälle? Einfach mal die Sache auf sich beruhen lassen und abwarten? Bei unserem letzten KA Besuch wurde auch Blase, Nieren etc. geschallt. Auch das o.B. Bin ratlos was das sein kann. Besten Dank vorab.


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe A., offensichtlich besteht ja wohl kein krankhafter Befund, sodass das Ganze eher "im Kopf" stattfindet. Sodass Ignorieren und nicht mehr Erwähnen die beste Strategie sind. Alles Gute!


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