Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Kuhmilch

Frage: Kuhmilch

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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, da meine 3-monate alte Tochter heute morgen und vor 10 Tagen eine kleine Blutspur im Stuhl hatte hab ich das beim Kinderarzt abklären lassen und er vermutet eine Reaktion auf Kuhmilcheiweiss welches ich zu mir nehme, ich stille sie voll. Ich soll jetzt 2 Wochen keine Kuhmilchprodukte zu mir nehmen und schauen ob sich die Symptomatik bessert. Nun habe ich vergessen zu fragen, ob dies auch für Produkte gilt in denen Molkepulver oder Lactose drin ist (ist ja in sehr vielen Dingen drin) oder ob es auch für Produkte gilt die erhitzt werden (zB Käse auf dem Nudelauflauf), werden hier die Kuhmilchproteine denaturiert? Gestern hab ich nämlich Vollmilch getrunken und heute morgen war die Blutspur da.. Aber beim Stuhlgang darauf sah alles wieder ganz normal aus und fröhlich ist sie auch, hat nicht geweint beim Bauch abstasten, am After kein Einriss. Mein Kinderarzt ist ab jetzt im Urlaub. Vielen Dank dass Sie sich so viel Zeit für das Forum nehmen, ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten. Viele Grüße


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe R., es geht nur um das Kuhmilcheiweiß, das Sie erst mal vermeiden sollten. Frohe Weihnachten!


Mitglied inaktiv

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Das gilt für alle Produkte mit Kuhmilch, also auch für Molke, Laktose usw. Ob erhitzt oder nicht ist ohne Relevanz, das Eiweiß langt in Spuren. Laktose an sich wäre auch nicht das Ding, aber es wird eben nicht "rein" sein. 2 Wochen langt da aber nicht wirklich um eine verlässliche Aussage zu treffen, Eigentlich wird gesagt muss man sich mindestens 4-6 Wochen komplett Milchfrei ernähren - was in der Regel ohne komplette Umstellung der Ernährung und extrem viel Allgemeinwissen bezüglich Lebensmittelkunde für die Frau extrem schwer ist. Wer denkt bei Wurstwaren an Kuhmilch, oder bei Dingen wie paniertem Fleisch? Selbst Medikamente können betroffen sein. Die Frage ist, versucht man einfach die Menge zu verringern und schaut dann, oder geht man den weg der Vermeidung. Meistens langt es ja einfach schon wenn man nur die Menge reduziert - wenn denn das Kidn wirklich auf Kuheiweiß reagiert. Persönliche Meinung, ein Arzt der das einfach so "nebenbei" sagt, dann müssen sie halt auf Kuheiweiß verzichten, macht was verkehrt. Oder sieht es einfach zu "lasch" an - so nach dem Motto, Hauptsache man sagt der Frau irgendwas. Weil wenn er es eigentlich richtig machen würde, dann würde er der frau den gang zur Ernährungsberatung empfehlen. Dafür genau gibt es Diätassistenten und Oecotrophologen welche genau DAFÜR - im Gegebsatz zu vielen Ärzten - extra ausgebildet werden. Und das sage ich als jemand der tagtäglich mir solchen Aussagen zu tun hat. Wir dürfen dann nämlich jeden Tag den Job machen und zudem völlig verunsicherte Menschen noch beruhigen und ihnen eine erste Hilfestellung geben.


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