Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Busse! Bei Leon (10 Monate) besteht ja der Verdacht auf Neurodermitis. Nachdem ich ihm vorigen Dienstag die ersta Flasche Hipp Folgemilch 3 gegeben habe (bisher hatte ich frühs noch gestillt), bekam er am Abend alles voll rote Pickelchen. Heute waren wir beim Hautarzt zum Allergietest und leider wurde die Allergie gegen Kuhmilch bestätigt. Die Hautärztin meinte, alles mit Milch weglassen. Die Kinderärztin meinte, ich lann weiter HA- Milchnahrung geben, da es zu Mangelerscheinung kommt, wenn wir Milch ganz weglassen. Bisher bekam er Abends ja einen eingerührten Milchbrei und hat ihn vertragen. Bis auf eben die Ekzeme (laut Hautarzt schuppenflechtenähnlich/Neurodermitis). Jetzt weiss ich garnicht mehr, wie ich ihn weiter ernähren soll. Mittags bekommt er Gemüse oder Gemüse/Fleisch und nachmittags Banane oder Obstbrei. Aber was ist mit frühs und abends? Er schläft ja auch jede nacht so unruhig. Könnte das mit der Allergie zusammenhängen? Das er Bauchweh hat oder so? Ich bin echt fertig. Unsere Kinderärztin war heute so komisch, irgendwie sauer. Die Haut geht sie jetzt nichts mehr an, weil wir beim Hautarzt waren usw. hat sie gesagt. Aber die hautärztin hat uns zu ihr geschickt, um die Ernährung zu besprechen. Und ich stehe nun da und weiss garnichts darüber. Nur das er eine Kuhmilch-Allergie hat. Bitte entschuldigen Sie, das ich so viel frage, aber ich weiss echt keinen Rat! Vielen lieben Dank! Denise
Liebe Denise, Sie werden sich wohl einen neuen und verständigen Kinderarzt suchen müssen. Wenn eine Neurodermitis so eindeutig auf Kuhmilch reagiert hat und dazu der Test positiv ist, dann muss man von einer Kuhmilcheiweißallergie ausgehen und die nächsten 2 Jahre auf Kuhmilch völlig verzichten. Später geht es dann meistens wieder mit kleinen Mengen. Statt Kuhmilch können Sie z.B. abends einen Sinlac Brei geben und morgen eine voll hydrolysierte MIlch wie z.B. Pregomin. Wenn die wegen dem Geschmack nicht genommen wird, dann käme eventuell auch eine Soja-Nahrung in Frage. Auf Dauer sollten Sie eine qualifizierte Ernährungsberatung bekommen, von einer Diätassistentin, die sich mit Kindern auskennt. Es gibt auch spezielle Schulungskurse für Eltern von ND-Kindern, fragen Sie doch mal ihren Kinderarzt oder notfalls in der Spezialambulanz der nächsten Universitätskinderklinik. Alles GUte!
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