gillerle
Sehr geehrter Herr Dr Busse, mein Sohn ist 14 Monate alt und eigentlich top fit. Er isst normal, nimmt normal zu, läuft viel und fängt an zu plappern. Vor dem Schlafen gehen (19:00 Uhr) geben wir ihm im Bett immer lauwarmes Wasser aus der Flasche - seit einiger Zeit (circa 2 Wochen) kann er gar nicht mehr genug davon bekommen. Er verlangt immer wieder Wasser (abwechselnd mit Vorlesen) und nuckelt so in 150 ml Schritten 700 ml weg. Um 23:00 Uhr möchte er meistens nochmal circa 100 ml. Es wirkt sehr genießerisch. Ansonsten trinkt er etwa 200 ml pro Mahlzeit (Mittag, Vesper, Abendesse - beim Frühstück möchte er nichts trinken) und hat Zwischendurch eher wenig Interesse am Trinken. Er wirkt wirklich fit, aber ich mache mir trotzdem etwas Sorgen, möchte aber auch nicht mit einem kerngesunden Kind zum Kinderarzt und ein Problem aus etwas machen, was keines ist. Können Sie mir kurz sagen: Wieviel darf ein Kleinkind pro Tag maximal trinken? Wann sollte man Diabetes abklären lassen? Mit freundlichen Grüßen, Gillerle
Liebe G., ein Kleinkind kann nur das trinken, was ihm die Eltern geben......!!! Und eine Wasserflasche als Nuckelerlebnis ist natürlich keine sinnvolle Idee. Ihr Sohn ist über 1 Jahr, benötigt gar keine Nuckelflasche mehr und kann und soll als Getränk außer 1 Becher Milch zum Frühstück nur zu jeder Mahlzeit am Familientisch wie alle einen Becher Wasser angeboten bekommen. Und zum Einschlafen gerne den Schnuller. Alles Gute!
Andrea6
Das "Problem" ist sicher, daß er das Wasser aus der Nuckelflasche bekommt. Gib ihm einen Becher mit Wasser, wahrscheinlich erledigt sich das dann bald.
BenLaraMax
Ich sehe das problem eher darin, dass Wasser nur unnötig den Magen füllt, keine Energie liefert für die natürliche hirnreife, die vorallem nachts stattfindet. Gib ihm pre, nicht umsonst empfiehlt die who bis mindestens 2 milch zu geben (Brust oder pre alternativ)
frau_e_2017
@BenLaraMax: bitte sei mir nicht böse, aber deine Empfehlung ist einfach falsch. Mit 14 Monaten sollen die Kinder gar nicht mehr aus der Flasche trinken und Pre ist auch nicht mehr nötig. Die WHO Empfehlung bezieht sich auf das Stillen, aber sicher nicht auf nächtliche Fütterungen...
BenLaraMax
Da sind sie falsch informiert. Pre bleibt wie muttermilch im ersten Jahr hauptnahrung, erst im 2. Jahr dreht es sich um. Das natürliche abstillalter gilt für Brust und flaschenkinder mit pre, und liegt zwischen 2&7 jahren. Meine beiden großen waren flaschenkinder und deshalb habe ich mich intensiv damit beschäftigt und sogar Kontakt zur who aufgenommen im vorfeld. Anders ist es natürlich wenn sie von selber keine mehr wollen. Das war bei meinen mit 15&16 monaten der fall. Sollte er von sich aus pre verweigern und trotzdem so viel durst haben (und kein hunger) würde ich auch entweder einen Becher probieren oder wenn das nicht klappt Diabetes ausschließen
frau_e_2017
Ich orientiere mich an nationale Empfehlungen, und die sehen vor, dass nach und mach Mahlzeiten ersetzt werden. Milch bleibt ja trotzdem die Hauptnahrungsquelle, wenn man bspw. abends Milchbrei gibt. Auch im Sinne der Zahngesundheit sollte man insbesondere nachts von Milch absehen.
Felica
Da muss ich widersprechen. Die WHO ist die übergeordnete Vereinigung unter denen alle anderen stehen. Also kann es gar keine abweichende Empfehlungen geben welche höher gewichtet werden könnten. Auch Ärzte, Hebammen, Firmen usw haben sich eigentlich an die der WHO zu halten. Die Empfehlung Mahlzeiten zu ersetzen ist eher eine wirtschaftliche. Und warum sollte ein 14 Monate altes Kind noch Milchbrei bekommen? Die sollten in der Lage sein am Familientisch mit zu essen. Problematischer ist eher das viele meinen die Pre gegen Kuhmilch tauschen zu müssen. Daraus entsteht das Problem das die meisten Kinder heutzutage eine Ernährung haben, welche sich auszeichnet durch zu viel tierisches Eiweiß. Mit den gesundheitlichen Folgen welche immer deutlicher werden. Ich würde aber auch keine Pre mehr einführen sondern abklären warum plötzlich so viel getrunken wird. Das kann gesundheitliche Folgen haben, aber was viel wahrscheinlicher ist, ist das der Herr erkannt hat so kann man die Schlafenszeit nach hinten verschieben. oder er ist tagsüber zu abgelenkt um an das trinken zu denken.
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