Tanja198
Sehr geehrter Dr. Busse, meine Tochter (4,5 Jahre), klagte vor ca. 3 Wochen über Kopfschmerzen. Es war ein kurzes „aua mein Kopf“, als ich nach 10 Minuten erneut nachgefragt habe, war wieder alles okay. Am nächsten Tag hatte sie erhöhte Temperatur 38,5. Am Tag darauf war alles wieder bestens. 3 Tage später wollte sie abends nichts essen und zeitnah zu Bett. Gegen 0:30 Uhr rief sie mich und als ich ins Zimmer kam,erbrach sie sich. Eine Stunde später nochmal. Danach sagte sie wieder „aua mein Kopf“. Nach dem zweiten Brechen schlief sie bald wieder ein, am nächsten morgen war alles besten. Sie hat normal gegessen und getrunken und gespielt, gepuzzelt usw. Ich lies sie den Rest der Woche (es war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag) vom Kindergarten zu Hause. Es ging ihr bestens. Ich habe es als Infekt abgetan. Die darauffolgende Woche erbrach sie sich am Mittwoch wie aus dem nichts, nüchtern, am Frühstückstisch. Danach war wieder alles bestens. Auch kein klagen über Kopfschmerzen oder Ähnliches, Appetit hatte sie kurz darauf auch wieder. Noch am selben Vormittag ging ich mit ihr zum Arzt, weil es mir seltsam vorkam. Ich erzählte alles haargenau und äußerte auch meine Angst über einen Hirntumor, auch wenn diese Vermutung sehr extrem ist, ich wollte es aber angesprochen haben. Die Ärztin untersuchte sie gründlich, konnte aber nichts feststellen. Sie gab uns Überweisungen für den Augenarzt wegen augenhintergrund und eine Überweisung für den Kinderneurologen für ein EEG. Wir haben am selben Tag noch Termine bekommen. Alles unauffällig. Der Neurologe hat sie auch nochmal gründlich untersucht. Ich fragte ob ein MRT nötig ist. Er meinte nein, nicht solange keine weiteren Symptome hinzukommen. Meiner Tochter ging es wieder bestens. Eine Woche darauf erbrach sie sich wieder nachts. Nach dem Erbrechen ging es ihr wieder bestens… ich bin wieder mit ihr zum Arzt, unsere Ärztin hatte an diesem Tag frei, waren bei der Kollegin. Wieder keine Auffälligkeiten. Ich habe nach einer Blutentnahme gefragt oder ob sie nun ins MRT soll, nach Allergien und Unverträglichkeiten. Es wurde alles mehr oder weniger abgeschmettert, weil sie ja „nur“ erbricht. Ich soll weiter beobachten und schauen ob neue Symptome hinzukommen. Ich will beim besten Willen nicht, dass meine Tochter all diese Untersuchungen über sich ergehen lassen muss, aber mittlerweile mache ich mir große Sorgen und kriege vor jeder Nacht Panik, dass sie wieder erbricht. Es gab keine Klagen mehr über Kopfschmerzen oder andere schmerzen, keinerlei Auffälligkeiten oder Veränderungen an ihr. Selbst im Kindergarten habe ich nachgefragt, dort auch alles bestens. Es ist „nur“ das nächtliche brechen. Wie ist Ihre Meinung dazu? Wirklich nur weiter beobachten oder soll ich zumindest mal auf ein Blutbild bestehen? Liebe Grüße
Liebe T., Ihre Tochter wurde mehr als ausführlich untersucht, und es wird Zeit, dass Sie sich von Ihrer Fixierung auf einen "Hirntumor" verabschieden und den Kollegen vor Ort vertrauen. Alles Gute!
Jolina2019
Mach doch mal ein Ernährungsprotokoll und notiere dann die Tage dazu an denen sie nachts erbrochen hat. Dazu könnte ich mir vorstellen, dass bei der Halswirbelsäule evtl etwas geklemmt/blockiert ist und im Liegen da erst Recht etwas geklemmt wird abhängig von Liegeposition, Kissen usw das kann auch zu Kopfschmerzen führen und Übelkeit (Osteopath hilft). Ich leide heute noch darunter... Dazu würde ich sie mal beim Zahnarzt vorstellen und die Zahnposition checken lassen (falls ihr da noch nicht wart) und einen Kreuzbiss ausschließen lassen (haben Kinder häufiger mal unentdeckt). Der Kiefer sitzt dann nicht richtig, wo wir dann wieder bei den Auswirkungen auf die Halswirbelsäule wären...
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