MamaNicole2006
Guten Abend Herr Dr. Busse, ich bin etwas ratlos und auch verunsichert. Mein Sohn (9 J. alt) hatte Mitte Februar erst eine Angina Follicullaris. Er hatte weise Beläge auf den Mandeln, sehr starke Schluckbeschwerden, einen hochroten Rachenraum, eine belegte Zunge dazu Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall und Fieber (38,6) Im Krankhaus meinte die Ärztin (So 14.02.2016 Abend) in der ambulanten Notbehandlung, dass auch ein Verdacht auf Scharlach bestünde, es aber nicht sicher gesagt werden kann. Er bekam ein Antibiotikum, welches er eine Woche lang nehmen sollte. Was wir auch taten. Dazu eine Woche lang Bettruhe viel trinken und, und, und... Wir sollten uns aber in einigen Tagen noch mal beim Ki-Arzt vorstellen. Was wir auch taten. Dort hieß es nur, dass der Hals noch sehr rot ist und die Beläge zurück gehen. Was den Verdacht des Scharlachs anging wurde nichts dazu gesagt. Lediglich, dass er noch das Antibiotikum die letzten Tage noch nehmen soll (Do-So) und Montag wieder zur Schule kann. Er sah zwar am Wochenende noch etwas blass aus und auch der Hals war noch gerötet, jedoch keine Schluckbeschwerden mehr, auch alle anderen Beschwerden waren abgeklungen. Das einzige, was mir ausfiel war ein weises Bläschen auf der Innenseite seiner Unterlippe, diese war Tage zuvor geschwollen und tat auch weh, jedoch am Wochenende war diese Schwellung weg und Blase war wie "ausgetrocknet". Ich habe mir da aber nichts weiter dabei gedacht. Auch den Ärzten war diese Blase bei den Untersuchungen zuvor nicht einmal aufgefallen. Da es ihm soweit wieder gut zu gehen schien, brachte ich ihn dann auch wieder zur Schule (Mo 22.02.). Nun gute 14 Tage später klagte er am Mittwoch, also gestern (02.03.) wieder über starke Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und ihm war kalt. Die Ärztin der Notfallambulanz diagnostizierte nun eine Herpangina. Es kam am Abend noch Übelkeit und erhöhte Temperatur sowie Schmerzen unten den Augen dazu. Er hat sich nur abends einmal übergeben. Die Schmerzen unter den Augen waren heut morgen auch wieder weg. Jedoch seit gestern Appetitlosigkeit und zum Trinken muss ich ihn auch drängen. Er bekam von der Bereitschaftsärztin gestern lediglich Lutschtabletten und den Rat daheim mit Salbeitee 3x tgl. zu gurgeln. Zur Schule sollte er erstmal nicht gehen, so diese Ärztin. Heute sollte ich meinen Sohn dann nochmal meiner Ki-Ärztin vorstellen. Sie schaute ihn sich nochmal an. Bestätigte, dass der Hals noch sehr stark gerötet sei und empfahl mir, mit der Medikation von gestern weiter zu machen. Er kann auch mit Kamille gurgeln. Als ich dann fragte, wie das nun mit dem Schulbesuch ist, da kam von ihr, dass er morgen schon wieder gehen kann. Kann ich meinen Sohn wirklich bedenkenlos (trotz Beschwerden) in die Schule fahren? Ganz ehrlich ? Ich finde es da ehr unverantwortlich, wenn ich mein Kind krank in die Schule schicke. Zumal mich diese dann wenig später anruft, damit ich ihn wieder abhole, eben weil er sich nicht wohl fühlt. Daher werde ich ihn definitiv nicht zur Schule lassen. Wie ist das mit der Ansteckungsgefahr? Ist die Herpanginga jetzt eine Folgeerkrankung/ Folgeerscheinung einer nicht ausreichend auskurierten Angina follicularis ? Oder hat diese Virusinfektion eine andere Ursache. Bei einer Bekannten sind die Kinder an zwei verschiedenen Grippearten erkrankt... Das eine Kind hat die richtige Grippe und das andere die Schweinegrippe. Kann es sein, dass irgendwas auf meinen Sohn übergangen sein kann? Da alle Kinder (keinerlei Grippeanzeichen vorhanden gewesen) eine geraume Zeit zusammen waren. Nun wurden diese Grippearten bei den Kids vor wenigen Tagen festgestellt und fast zur gleichen Zeit erkrankte mein Kind auch, aber eben an Herpangina. Kann das vielleicht auch irgendwie zusammenhängen oder sind das verschiedene Viren (Grippe/Herpangina), die jeweils am Werk sind? Haben Sie vielen lieben Dank für Ihre Auskunft. VG Nicole 1981
Liebe M., die beiden Krankheiten haben nichts mit einander zu tun, die Herpangia ist ein neuer Virusinfekt. Alles Gute!
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