Suz
Hallo, mache mir Gedanken zu einigen Verhaltensweisen meines Sohnes. Er wird in einem Monat 6 Jahre. Er zeigt wenig Mitgefühl. Verletzt sich jemand fragt er zwar manchmal was los ist, tröstet aber selten. Hat er vielleicht gerade was erzählt, erzählt er, nach kurzer Unterbrechung, einfach weiter. Er versucht manchmal Lösungen anzubieten wie du musst vielleicht zum Arzt oder brauchst ein Kühlpack. Aber sehr intensiv geht er nicht darauf ein. Ich glaub es überfordert ihn zum Teil einfach. Was mich ebenfalls irritiert, ist das er Schadenfreude zeigt. Verletzt sich sein kleiner Bruder und weint, erwische ich ihn dabei wie er lächelt. Spielt er bei einem Freund, versucht er diesem für irgendwas die Schuld zuzuschreiben, fängt dieser an zu weinen, freut er sich. Fragt man ihn, ob er es schön findet, wenn jemand traurig ist verneint er dies. Gefühle kann er grundsätzlich gut benennen z.B in Geschichten aus Büchern oder Szenen im TV. Teilen ist für ihn ebenfalls schwierig und er möchte eigentlich immer gerne bestimmen was und wie gespielt wird. Kann sich nach Zureden auf Kompromisse einlassen aber es fällt ihm schwer. Muss ich mir Sorgen machen, oder können Sie mir einige Verhaltensweisen erklären? VG
Liebe S., das kann problematisch sein, so aus der Ferne nur anhand Ihrer Erzählungen lässt sich das aber nicht beurteilen. Am besten wenden Sie sich an eine Familienberatungsstelle oder einen KInderpsychologen vor Ort. Alles Gute!