PiaAlina
Guten Morgen Herr Dr. Busse, meine Tochter ist 13.5 Monate alt, wiegt 10.6kg und ist 86cm groß. Sie ist eine sehr schlechter Esserin. Zwei Gläschen am Tag (für 4 Monate alte Kinder), immer nur Gemüse-Risotto mit oder ohne Fleische und Pastinake mit Kartoffel mit oder ohne Fleisch. Alles was ich ihr anbiete wird abgelehnt, ander Gläschen, Selbstgekochtes, sie isst auch nicht bei uns mit, manchmal knabbert sie Brot, und sie isst Kekse, wenn ich sie lassen würde in Unmengen. Nachts und zum Einschlafen wird sie gestillt. Sie trinkt viel Wasser (ca. 0.5l am Tag). Ich hatte eine Schwangerschaftsdiab., die Tests direkt nach der Geburt waren bei meiner Tochter neg. Die Kinderärztin ist mal wieder in Urlaub. Langsam bekomme ich Angst, können Sie mir einen Rat geben wie ich Sie zum Essen bewegen kann, oder muss ich dringend mit ihr zum Arzt (Notdienst / Vertretung)? Ansonsten ist sie sehr aufgeweckt, munter, quatscht wie ein aufgeschlagenens Buch, krabbelt viel, läuft seitwärts an der Couch, lacht.... Desweiteren soll sie Anfang Mai die ersten Lebendimpfungen (Masern, Keuchhusten, etc. bekommen). Ist sie danach in irgendeiner Form (Stuhlgang?) ansteckend?. Die Oma die mit im Haus wohnt hat MS, da wäre so etwas sehr ungünstig. Ist besondere Vorsicht angeraten? Viele Grüße und ein schönes Wochenende, Pia
Liebe P., Ihre Tochter ist doch gut gediehen und nach Ihrem Bericht topfit - warum machen Sie sich denn dann Sorgen? Und Sie sollten sich trauen, sich endlich von der Babyzeit zu verabschieden und in Zukunft Essen als freundliches Angebot zu betrachten. Setzen Sie ihre Tochter bitte nur noch zu 3 HAupt- und 2 Zwischenmahlzeiten an den Familientisch und da gibt es, was Sie schmackhaftes und gesundes zubereitet haben. Kein Drängen aber auch keine Extras oder etwas anstatt. Egal wie viel oder wenig oder gar nichts ihre Tochter dann isst: bitte immer nur lächeln und es gibt erst wieder etwas zur nächsten geplanten Mahlzeit. Alles Gute!
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