Frage im Expertenforum Kinderarzt / Kinderärztin an Dr. med. Andreas Busse:

Humpeln beim Kleinkind

Frage: Humpeln beim Kleinkind

Sandraw

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Sehr geehrter Dr. Busse, zuerst möchte ich Ihnen noch ein gesundes neues Jahr wünschen. Ich bin ein Mensch, der sich immer gleich große Sorgen macht , vorallem wenn es um meine Kinder geht. Mein Sohn (2 Jahre und 1einhalb Monate) läuft seitdem er 13 Monate alt ist. Er ist immer schnell und sicher unterwegs. Seit dem Neujahrstag am Mittag humpelt er plötzlich und läuft ganz unsicher. Für uns zumindest ohne ersichtlichen Grund. Es ist mal mehr, mal weniger sichtbar. Am meisten fällt es auf, wenn er länger saß oder kniete. Dann sind die ersten Schritte am unsichersten. Aber das Humpeln ist eigentlich immer sichtbar, manchmal eben nur ganz gering. Schmerzen scheint er keine zu haben. Er ist sonst gut drauf wie immer und eigentlich normal. Er fährt auch problemlos Bobbycar, da merkt man garnichts, klettert weiterhin normal aufs Sofa und auf den Stuhl. Es ist wirklich nur beim Laufen. Auch spielen tut er normal, also er bewegt sich nicht weniger als sonst, aber etwas langsamer und unsicherer vielleicht beim Laufen. Wir waren, weil ich solche Angst hatte, gleich am selben Tag (Neujahr) beim kinderärztlichen Notdienst. Sie hat ihn gründlich auf Beweglichkeit, Schwellungen, usw. untersucht und alles war unauffällig. Sie hat dann noch einen Hüftultraschall gemacht, der auch keine Auffälligkeiten zeigte. Also auch der Hüftschnupfen ist wohl ausgeschlossen. Auf die Idee kam ich, weil er vor etwa 3 Wochen an Corona (ohne Symptome) erkrankt war. Die Ärztin meinte, wir sollen es beobachten, vielleicht ist es auch eine Schonhaltung weil er mal umgeknickt war oder ähnliches. Mein Mann meint, es könnte vielleicht auch mit der Entwicklung zusammen hängen? Er ist in letzter Zeit ein ganzes Stück gewachsen und steckt wohl auch gerade in einem Entwicklungsschub,wo er z.B. abends seit einigen Tagen bestimmt zwei Stunden zum einschlafen braucht und immer einer bei ihm sitzen muss in der Zeit. Er ist dann ganz "ruhelos" und unruhig, erzählt usw. Vorher funktionierte das immer problemlos. Wie schätzen Sie das denn ein? Reicht es wirklich, es erstmal noch eine Zeit lang zu beobachten? Oder finden Sie es sehr bedenklich? Die Ärztin wirkte wirklich sehr kompetent und hat sich auch Zeit beim untersuchen gelassen. Meine Sorge bleibt aber. Bis jetzt hat sich das Humpeln weder verschlechtert, noch verstärkt. Was denken Sie dazu? Vielen Dank für Ihre Antwort.


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe S., ohne Sorgen Geduld haben und bei Bedarf in 2 Wochen erneut kontrollieren, das ist die sinnvollste Strategie. Alles Gute!


NiPie

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Hallo  auch wenn der Beitrag nun schon etwas her ist - durch Zufall bin ich drauf gestoßen denn wir haben exakt diese Problematik bei unserem 1,5jährigen. Darf ich mal fragen wie das ganze bei euch ausgegangen ist? LG Nina


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