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Lieber Dr. Busse, bei meinem Sohn (3 Jahre alt) wurde vor vier Wochen und gestern auch noch mal ein Hörtest beim HNO gemacht, der jedes mal schlecht ausgefallen ist. Leider weiß ich nicht die genaue Bezeichnung des Tests. Man hat ihm einen Stöpsel ins Ohr gesteckt und er hörte nacheinander mehrer Pieptöne. Währenddessen wurde am PC was geschrieben (ähnlich wie CTG). Der Arzt sagte, auf'm Papier steht, er hört SEHR schlecht! Ich finde allerdings, daß mein Sohn gut hört!! Wir haben mal mit ihm so ein Spiel gemacht ... wir saßen uns gegenüber - ungefähr 1m Abstand - ich hielt mir mein Mund zu, damit er meine Lippen nicht sieht - und ich flüsterte ihm ganz leise nacheinander verschiedene Wörter zu. Er konnte mir jedes einzelne Wort wiederholen! Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll, wir haben gleich einen OP Termin bekommen :o( weil er "angeblich" super schlecht hört.
Liebe T., für einen genauen Hörtest in diesem Alter braucht es eine spezielle Ausrüstung, die nur ein Pädaudiologe, also ein spezialisierter HNO-Arzt besitzt. Lassen Sie das dort bitte kontrollieren, bevor man an eine Operation denkt. Alles Gute!
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Das gleiche war bei uns auch - und ich habe den OP-Termin wieder abgesagt. Mehrere befreundete Ärzte haben mir erklärt, wie groß und belastend diese OP ist und dass das Kind, seiner Mandeln beraubt, hinterher möglicherweise sehr häufig krank ist. Unsere Tochter fragte immer "Was?2 und "Wiebitte?", da das besser wurde haben wir uns jetzt gegen die OP entschieden.
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Hallo, Wahrscheinlich war das ein OAE. Was für eine Op soll denn gemacht werden? Wird eine Bera unter Narkose gemacht, um das Hören genauer zu untersuchen (das wäre dann aber keine Op in dem Sinne)? Oder werden die Polypen entfernt oder ein Paukenröhrchen gesetzt? Das kann ich aus deiner Frage nicht herauslesen. Wäre für Herrn Dr. Busse vielleicht wichtig zu wissen! Gruß, Katja
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... Paukenröhrchen eingesetzt werden! Also er hat schon oft Ohrenschmerzen, Paukenergüsse kaum und Mittelohrentzündungen eher selten. Seine Ohren sind (werden) laut HNO nicht optimal belüftet weil er vergrößerte Polypen hat, dadurch schnarcht er ziemlich doll. Sein Gehör ist aber gut, ich kann es mir nicht erklären warum der Test 2x schlecht ausgefallen ist. @ lennitettig : Von welcher OP sprichst du denn? Welche soll groß und belastend sein?
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Hi, bei unserer Großen sollten wegen ähnlichem schlechten Befund die Polypen und die Rachenmandel rausgenommen werden. Das passiert unter Vollnarkose (an sich ja schon ein Risiko) und es kann zu Nachblutungen kommen, wenn die Naht wieder aufgeht - was dann sehr schnell gefährlich wird. Das war die Aussage von drei fertigen Ärzten (eine davon OP-Schwester, eine Kinderärztin, ein Allgemeinmediziner), die mir alle drei davon abgeraten haben. Sie sagten, nur wenn wirklich eine relevante Hörbeeinträchtigung (und die muss auch praktisch, nicht nur per Messung irgendwelcher Daten vorliegen) vorliegt, sei eine Entfernung sinnvoll, und dann auch nur die Polypen. Darauf hab ich mich persönlich verlassen.Ich hatte das Gefühl, dass der HNO (Privatpraxis) gern OPs macht. Ist aber wirklich unser persönlicher Fall. Dir würde ich zumindest empfehlen, eine Zweitmeinung, am besten in der Klinik (die sind nicht auf viele Patienten/OPs angewiesen) einzuholen. LG lenirettig
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für mich klingt das nach einem tympanogramm, mit dem die trommelfellbeweglichkeit gemessen wird (hat er einen erguss?) und daraus auf die hörfähigkeit rückgeschlossen wird. das muss nicht unbedingt genauso stimmen. die OP dazu wäre dann ein einsetzen von paukenröhrchen. warum wurde denn der hörtest gemacht? wenn er ne sprachentwicklungsverzögerung oder MOEs hat, würd ichs machen, ist ne relative kleinigkeit. nur wegen eines zufälligen tests (aber das macht man ja eigentlich nicht) nicht. lg, tigger (deren 1-jährige sohn in 10 tagen paukenröhrchen bekommt... bei unklarem hörvermögen ;o) )
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