Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Häufiges morgendliches, nüchternes Erbrechen

Frage: Häufiges morgendliches, nüchternes Erbrechen

Stety

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Hallo zusammen, meine Tochter ist nun 4 Jahre alt. Ich mache mir etwas Sorgen, da sie sehr häufig erbricht. Seit letztem Jahr Oktober ca. 9 Mal. Davon waren es 3 x recht klassische Magen-Darm-Infekt mit Bauchweh, Fieber, unwohl sein nicht essen wollen. Letzter Jahr Oktober richtig schlimm mit nicht stillbarem Erbrechen und Krankenhaus-Aufenthalt. Aber die andere Male ist es sehr untypisch: sie erwacht nachts bzw morgens (zwischen 3 und 6 Uhr meistens) mit Bauchweh, ist blass und erbricht dann. Nach wenigen Stunden ist alles wieder gut. Sie isst dann auch ganz normal hat Appetit nach der brechphase und keinen Durchfall, kein fieber oder sonstiges. Das erbrechen findet sie gar nicht so schlimm (bei den klassischen MD Infekten kam es meist auch nicht im Schwall aber sie fand es schlimm).  Sonst hat sie dabei 2 bis 3 x erbrochen. Gestern musste sie 6 x erbrechen in ca 3 Stunden. Durch s brechen werden die bauchschmerzen besser. Über weitere Beschwerden klagt sie nicht. Es ist kein schwallartiges erbrechen sonder eher ein "würgen" und es kommt natürlich nur schleim und Galle. Die letzte Mahlzeit ist ja immer schon min. 6 Stunden her. Durchfall hat sie auch nicht. Sondern normalen Stuhlgang wenige Stunden danach am gleichen Tag. Mit unserem Kinderarzt hatte ich im Sommer mal gesprochen dieser vermutet ein sog. Infekterbrechen. Dies habe ich nun beobachtet und beim letzten Mal kam das Erbrechen mit Bauchweh nicht zeitig zu einem Infekt. Diesmal ist sie erkältet- aber auch schon länger. Wir Eltern sind auch jedesmal verschont geblieben *toitoitoi*.  Nun habe ich beim googeln das "Nüchternbrechen" gefunden und mache mir Sorgen... aber müsste das Erbrechen nicht häufiger sein, wenn etwas Schlimmes dahinter stecken würde? Sie hatte es von Oktober bis August ca 7 x. Und dann hatten wir bis Mitte November Ruhe und seitdem wieder 2 x innerhalb eines Monats... Wir können keine Lebensmittel oder ähnliches als Auslöser ausmachen.  Ich möchte dies natürlich auch noch mit unserem Kinderarzt besprechen, aber dieser hat nun Urlaub und eine Zweitmeinung schadet sicher nicht. Ich frage mich auch ob es eine bauchmigräne sein könnte. Beginnt diese denn klassischerweise auch nachts bzw morgens? Vora vielen Dank für Ihre Einschätzung. Herzliche Grüße


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe S., das ist sicher erst mal kein Anlass zu Panik und hat mit "Nüchternerbrechen" sicher auch nichts zu tun. Sie können das in Ruhe mit Ihrem Kinderarzt nach den Feiertagen besprechen. Alles Gute!


Stety

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Vielen Dank für Ihre Antwort. Was muss man sich unter Nüchternerbrechen denn vorstellen? Und wie schätzen Sie die Häufigkeit und Beschwerden ein? Was könnte die Ursache sein? Vielen Dank vorab und frohe Weihnachten :)


Hilfesuchende

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Hallo Stety, geht es deiner Tochter besser? Hat sie immernoch dieses nächtliche Erbrechen? Liebe Grüße


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