Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

FSME

Frage: FSME

Betty Beggy

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Hallo - ein paar Fragen zur FSME Impfung im Risikogebiet (wohnhaft): Wann sind Nebenwirkungen zu erwarten? (selber Tag?) Ist es schon zu spät für einen Schutz in dieser Saison ? oder hilft auch schon die erste Impfung und es ist sozusagen ab Ende März (Impfung am kommenden Montag) diese Saison schon relativ gut geschützt ? Wieviel schützt die erste im Vergleich zur zweiten Impfung prozentual und nach welchem zeitlichen Intervall? Letzte Frage: was passiert wenn das Kind kurz nach der Impfung tatsächlich eine FSME Zecke bekommen würde ... rein theoretisch... ist das Risiko dann erhöht durch die Doppelbelastung reale FSME und Impf- FSME? Oder was ist der Grund dass man unbedingt ausserhalb der Saison impfen sollte?


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe B., ausführliche Antworten zu Ihren Fragen finden Sie beim RKI: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/FSME/FSME-Impfung/FSME-Impfung.html Innerhalb der ersten 1–4 Tage nach einer FSME-Impfung können häufig Allgemeinsymptome wie Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Sehr selten werden weitere Nebenwirkungen beobachtet (siehe Fachinfo). Der Impfschutz baut sich allmählich auf, indivduell verschieden, sodass es natürlich ideal ist, die ersten beiden Impfungen im 1.Jahr noch vor der Zeckensaison zu geben. Aber natürlich ist ein Impfbeginn zu jeder Zeit besser als kein Impfschutz, und auch ein möglicher Zeckenstich während des Aufbaus des Impfschutzes wäre kein Problem. Alles Gute!


Julie_Girasol

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Hallo, schau mal auf der Website des RKI, ich hatte mich auch schon bezüglich einer FSME-Impfung für meine Tochter belesen. Ich selbst habe die zwei Impfungen (eigentlich drei Impfungen, aber die dritte habe ich vergessen) und hatte keinerlei Nebenwirkungen. Und soweit ich das beim RKI verstanden habe, werden Kinder nicht geimpft, weil eine Gehirnhautentzündung wohl sehr selten bei Kindern vorkommt, eher Erwachsene betroffen sind und die Krankheit bei denen einen schwereren Verlauf nimmt.


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