Mitglied inaktiv
Unsere Tochter ist 18.5 Monate alt, ca 83cm groß und wiegt seit ca. 3Monaten rd. 10kg. Sie ist sehr lebendig, läuft seit ihrem 1.Geburtstag und plappert alles nach. Leider ist es mit der Esserei so eine Sache... In der Kinderkrippe ist sie fast alles und sehr ordentlich ganz im Gegensatz dazu zu hause. Wir sind recht ratlos,da wir nicht sicher sind, wieviel sie essen sollte. Nach dem Aufstehen drinkt sie noch eine Flasche Folgemilch 3. (Drinkt sonst keine Milch, weder pur noch mit Kakao o.ä., nicht kalt, nicht warm, keine Fertigprodukte oder Milch/Folgemilch-Mischungen). Zum Frühstück ein bißchen Käse oder Wurst, kaum Brot, manchmal Joghurt. Obst als Zwischenmahlzeit klappt ganz gut, aber Mittags am besten nur Nudeln mit T-soße oder Omlett mit Apfelmus.(Fischstäbchen u. Kartoffelbrei, Kartoffeln mit Gemüse und Fleisch u. u. u. ... bisher verschmäht sie fast alles- aber in der Kita ißt sie alles !!!) Wenn wir nachmittags spazieren gehen und immer wieder etwas zu essen reichen (Wiener, Stulle, Brötchen, Obst, Keks- egal) ißt sie meist gut aber (logisch) kaum Abendbrot. Gibt es unterwegs nichts zu essen, ißt sie aber auch kaum etwas zum Abendbrot. Was sollen wir tun? Sie wiegt ja schon so wenig. Ist nun die Menge wichtig oder feste Zeiten und eine gewisse Esskultur? Wie lange ist Folgemilch emfehlenswert? Ist diese eine Flasche Folgemilch wichtig, damit sie überhaupt Milch bekommt oder sollten wir sie abschaffen? Bitte verzeihen Sie die lange mail, wir sind etwas ratlos und langsam auch hilflos. Bitte raten Sie uns, wie wir vermeiden, daß das Essen zum "Streitthema" zwischen uns u. unserer Tochter wird. Danke.
Liebe Sabine, Sie sollten sich von dem Gedanken frei machen, dass ihre Tochter "verhungern" oder Mangel leiden könnte und das Spielchen rund ums Essen zuhause endlich beenden. Es ist nicht wichtig, dass sie etwas isst sondern dass sie endlich ein normales Essverhalten lernt. Also nicht irgendwann alles möglich anbieten sondern weg mit der Flasche und essen gibt es in Zuzkunft immer nur am FAmilientisch und dort eben das, was Sie auf den Tisch bringen. Sie darf davon so viel oder wenig essen wie sie mag. Kein Drängen sondern fröhliche Atmosphäre am Tisch, aber auch keine Extras und nichts anstatt. Trauen Sie sich, konsequent zu sein, Sie tun ihrer Tochter und sich etwas Gutes. Alles Gute!
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