Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Erkältung

Rund ums Baby Adventskalender 2025
Frage: Erkältung

Vrenii

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Lieber Dr. Busse, meine Tochter, ehemaliges Frühchen (6 Wochen zu früh), hat es nun mit 5 Monaten zum ersten Mal mit einer Erkältung erwischt. Sie schnupft und niest, und scheint sich auch allgemein nicht wohl zu fühlen, ist sehr müde und etwas abwesend. Sie hatte den Tag über nur leicht erhöhte Temperatur. Trinken tut sie, zwar weniger als sonst, aber immerhin. An sich typisch Erkältung, nehme ich an. Da sie in ihren ersten zwei Lebensmonaten jedoch recht ausgeprägt unter dem Apnoe-Bradykardie-Syndrom litt und ich Angst habe, dass es doch mehr als eine Erkältung ist und auf die Lunge gehen könnte, bin ich mir unsicher, wann bzw. ob ich sie ihrer Kinderärztin vorstellen sollte. Was würden Sie sagen? Des Weiteren ist meine Mutter der Meinung, dass ich der Kleinen Fencheltee geben sollte, damit sie sich besser fühlt. Auch meine Hebamme sagte mir damals schon, als ich komplett auf Pre Nahrung umgestellt hatte, dass es nun erforderlich wäre, meiner Tochter zwischendurch Wasser oder Fencheltee anzubieten, da sie durch die Pre nicht genügend Flüssigkeit aufnehmen und austrocknen würde. Hab ich damals für Quatsch gehalten und es nicht gemacht. Jetzt mache ich mir doch wieder Gedanken darum. Ist da tatsächlich was dran oder handelt es sich, wie ich mir eigentlich denke, um eine veraltete Denkweise? Sie bekommt noch keine Beikost. Ich danke Ihnen vielmals im Voraus. Beste Grüße Verena


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe V., das mit dem Fencheltee ist weiterhin "Quatsch", Babys brauchen vor Einführung der 3.Beikost keine zusätzliche Flüssigkeit. Wenn es Ihrem Baby aber wie beschrieben nicht gut geht, sollten Sie auch angesichts der Vorgeschichte sich besser frühzeitig bei Ihrem Kinderarzt melden. Alles Gute!


3wildehühner

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Tee ist überflüssig. Bezüglich des Kinderarztes: Melde dich telefonisch bei eurem Kinderarzt und besprich das weitere Vorgehen. Da hier niemand die Befunde deiner Tochter kennt, ist ein virtueller Rat nicht sinnvoll. Im Zweifel lieber einmal “zu viel” zum Arzt als einmal zu wenig!


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