Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Busse, sorry - ich habe noch eine (hoffentlich letzte!) Frage zur Pneumokokken-Impfung. Ich hatte Ihnen ja geschrieben, dass meine Tochter gerade eine Pneumokokken-Meningitis überstanden hat und 10 Tage am Antibiotika-Tropf hing. Ich bin danach absolut panisch geworden und möchte sie bestmöglichst schützen. Da wir z.Zt. in Namibia arbeiten, wo es den Impfstoff nicht gibt, habe ich mir Prevenar jetzt aus Deutschland mitbringen lassen. Allerdings war unser Hausarzt in D ( der meine nun 7 Monate alte Tochter nicht kennt) beim Verschreiben des Impfstoffes sehr skeptisch. Er meinte, nach einer Meningitis solle man den kleinen Organismus nicht mit einer Anti-Meningitis-Impfung belasten, der Impfstoff habe womöglich Nebenwirkungen, die bei einem Rekonvaleszenten drastischer ausfielen. Außerdem sei es ein neuer Impfstoff (er kannte ihn nicht) und noch nicht so lange erprobt, es gäbe doch so viele verschiedene Streptokokken usw... Ich habe jetzt total Angst, mein Baby ist 7 Monate alt, ein Leichtgewicht (6,5 kg), war bisher aber noch nie krank - bis auf die Meningitis. Ich möchte ihr so gerne helfen - aber die Auskunft diese Arztes hat mich jetzt total verunsichert. Wozu raten Sie mir - soll ich sie impfen lassen oder nicht?? Vielen herzlichen Dank Christiane
Liebe Christiane, bei völliger Gesundung sehe ich keinerlei Probleme mit dem Impfen. Der Pneumokokkenimpfstoff ist jetzt bereits 2 JAhre in USA für alle Kidner in Anwendung und hat sich extrem gut bewährt, ohne schwerere Nebenwirkungen zu verursachen. Alles Gute!
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