Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Alpträume/wenig Schlaf

Frage: Alpträume/wenig Schlaf

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Meine Tochte (2,5 Jahre) leidet nachts unter Alpträumen. Nach ca. 2 Stunden Schlaf fängt sie an zu schreien und zu erzählen, dabei weint sie meistens doll. Erst ist sie nicht richtig wach. Erst nach etwa 20min ist sie wieder ansprechbar. Das geht so bis morgens um ca. 5 Uhr. Erst dann schläft sie wieder tief ein. Durch den wenigen Schlaf (max. 7 Stunden pro Tag) ist sie tagsüber entsprechend nörgelig. Die kinderärztin hat uns Sedariston empfohlen als Beruhigungsmittel. Die Alpträume hat Lara seit ihr kleiner Bruder vor 6 Monaten geboren wurde. HAben Sie vielleicht eine Empfehlung was man tun kann? Gibt es auch Beruhigungsmittel ohne Alkohol? Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe Susanne, es ist wichtig ,dass wir das Erlebte im Traum verarbeiten und auch unruhige Träume sind nichts negatives. So lange sie dabei nicht von alleine wach wird, sollten Sie sie auch nicht stören und nur wenn sie wach wird, kurz trösten. Solche Phasen gehen vorüber und die Lösung ist, ihr tagsüber zu helfen, dass sie ihre neue Rolle akzeptiert. Also viel Zuwendung und z.B. täglich eine "Babystunde" für sie, in der sie genauso auf dem Schoß kuscheln und nuckeln darf wie der kleine Bruder. Den Rest der Zeit wird sie dann wieder altersgemäß behandelt und bitte nicht mit Aussagen wie "du bist doch die Große" verunsichert. Sie muss spüren ,dass sie beiden gerecht werden und jeder mal z.B. warten muss. Alles Gute!


Mitglied inaktiv

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Hallo Susanne, so wie Du das schreibst hört es sich bald nach einem Nachtschreck an. Mein Großer hat das seit er 2 ist (er ist jetzt 4,5) und meistens dann wenn er sehr viel am Tag erlebt hat und es Nachts verarbeitet. Bei Justin wirkt es sich so aus das er nach dem er 2 Stunden geschlafen hat, schreiend aufwacht und sehr aggressiv wird. Nach 20 min. ist der Spuck vorbei und er schläft wieder bis zur nächsten Attacke. Mein Kiarzt meinte ich soll ihn ja nicht wecken da es so eine Art wie Schlafwandeln ist, sondern nur aufpassen das er sich nicht verletzt. Er sieht mich in der Zeit auch an wie eine fremde Person und wenn es dann vorbei ist kommt er zu mir und kuschelt als ob nichts gewesen wäre. Ich versuche jetzt den Tagesablauf so ruhig wie möglich mit Justin zu gestalten( ist auch nicht immer ganz einfach da Justin noch einen kleinen Bruder von 14 Monaten hat) aber bis jetzt funktioniert es ganz gut.Frag doch noch mal Deine Kiärztin ob es vielleicht ein Nachtschreck sein kann. Im Netz findest Du auch sehr viel darüber, das hat mir sehr geholfen. Wünsch Dir alles Gute By Janine mit Justin und Jason


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