Anastasya
Sehr geehrter Herr Doktor Busse, mein Sohn ist 10 Monate alt und leidet seit Wochen wieder an Blähungen. Vor allem nachts schreit er, wenn er sich dann bewegt gehen Winde ab, dann geht es wieder. Sonst ist er ein sehr ausgeglichenes Baby. Der Kinderarzt findet nichts Auffälliges. Meine Mutter meint, es läge am Brot, was er abends isst. Das würde durch die Hefe gären und es könne sogar viel Alkohol in seinem Darm entstehen. Ich bin fix und fertig. Gibt es sowas überhaupt? Er isst es seit einem Monat, weil er ausrastet, wenn er keines bekommt. Er sieht es bei seiner Schwester und isst es gern. Es ist mildes Mischbrot und er mag 1 - 1,5 Scheiben abends dünn mit Butter bestrichen. Sonst bekommt er ausschließlich Babynahrung und wird noch viel gestillt. Milch-Getreide-Brei mag er gar nicht, auch wenn wir es abends immer dazu anbieten. Weil er sonst auch kein guter Esser ist, kam uns das eigentlich recht gelegen und ich dachte, mit 9 Monaten wäre es in Ordnung. Zur gleichen Zeit, zu der es losging, hatte er eine Lungenentzündung und ein Antibiotikum bekommen. Ich schiebe es eher darauf, lasse das Brot jetzt erst einmal weg. Kann man sein Baby wirklich mit Brot bzw. sogar Alkohol dadurch vergiften? Irgendwie halte ich es für Quatsch, aber Omas wissen doch eigentlich immer alles, oder? Danke
Liebe A.,
dass Brot schädlich sei, ist natürlich Unsinn. Allerdings sollte das nicht die einzige Beikost sein, er braucht Fleisch/Fisch und Gemüse und Obst, um alle wichtigen Nährstoffe zu bekommen. Wenn etwas "Bauchweh" macht, dann zu viel Milch, sprich Milchzucker in der Ernährung in diesem Alter. Nächtliche Unruhe hat aber sehr viel häufiger mit rascher Entwicklung zu tun, die verarbeitet werden muss.
Alles Gute!
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier: Ernährung.
Mitglied inaktiv
Du weißt, das Antibiotika die Darmflora ruinieren und man danach durchaus Blähungen und andere Verdauungsbeschwerden bekommen kann? Brot ist dann in der Tat nicht das Beste für eine gestörte Darmflora. Ich würde Karottenbrei geben, selbstgemachten. Vielleicht verträgt er kein Gluten.
Ivdazo
Uriah, super! In 4 Sätzen 2 grundlegend verschiedene Diagnosen! Und noch eine (Be-)Handlungsempfehlung! Ist nicht mehr zu übertreffen! *Ironie off* Es wäre schön, Menschen mit so viel Halbwissen würden sich zurückhalten und die Experten antworten lassen.
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