Luca08
Sehr geehrter Prof. Dr. med. Wahn, mein Sohn (4Jahre) hat am Hals einen stark vergrößerten Lymphknoten, welchen ich im Nov. festgestellt hatte. Es wurde eine Sonografie gemacht und festgestellt, dass auch in der Leiste, in der Achsel, im Bauch vergrößerte Lymphknoten waren, Leber und Milz vergrößert waren sowie auch den Hals runter mehrere Lymphknoten. Der besagte sehr große war 2,4cm. Blutbild war komplett in Ordnung bis auf EBV Antikörper. Es wurde auch auf Toxoplasmose,Zytomegalie und Bartonella getestet alles negativ. Differenzialblutbild auch i.O. Bei einer weiteren Sonografie 2 Monate nach der ersten waren Leber und Milz wieder im Normalzustand und auch im Bauchraum keine vergrößerten Lymphknoten mehr. In Achsel und Leiste nur noch wenige unter 1cm. Allerdings die am Hals waren noch da. Die meisten unter 1cm aber der große mass immernoch 2cm. Also gerade mal 4mm weniger nach 2 Monaten. Mitte September hatte er über 4 Tage ein fiebrigen Infekt mit Temperatur um 38,0 war ansonst aber vital und recht lebhaft. Im Nov merkte ich den Lymknoten. Ist es aus Ihrer Sicht möglich, das mein Sohn eine unbemerkte EBV Infektion durchgemacht hat und daher die Lymphknotengröße stammt? Die EBV Antikörper im Nov. waren EBV-EBNAI-IgG = 569,0 U/ml und EBV-VCA-IgG = >750,0 U/ml. Könnte das zeitlich passen? Auch das die Lymphknoten immernoch so groß sind? Ich habe Angst, dass vielleicht doch etwas bösartiges dahinter steckt, Der Arzt der den Ultraschall machte sagte das die Lymphknoten nicht verdächtig bösartig aussehen und aufgrund des normalen Blutbildes auch nicht von Leukämie oder anderen Blutkrankheiten auszugehen ist. Jedoch beunruhigt mich das hin und wieder, weil man wenn er nach oben guckt immer eine Beule sieht. Ansonsten ist er vital, lebhaft. isst gut und überhaupt nicht auffällig. Ich weiß, dass sie mir keine Ferndiagnose geben können aber vielleicht haben Sie noch eine Idee anhand der Daten. Meine Ärztin sagt, es könne auch seind das der Lymphknoten immer so groß bleibt - würden sie dem auch folgen? Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre Antwort.
Ich glaube, das Wichtigste ist, dass Ihr Sohn von erfahrenen Kinderärzten begleitet und überwacht wird. Mein Eindruck ist, dass die Kollegen anhand der Datenlage hier die Situation richtig einschätzen und Sie beruhigen können. In dem Alter kann es in der Tat auch über längere Zeit zu absolut gutartigen Lymphknoten-Vergrößerungen kommen, die möglicherweise als Reaktion auf abgelaufene Virus-Infektionen zu deuten sind. In diesen Fällen ist keinerlei Intervention erforderlich. Main Rat: Haben Sie Vertrauen zu Ohren Ärzten, ich sehe keinerlei Anlass für schlaflose Nächte. Gruß, Ulrich Wahn
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