KrümelsMami2009
Guten Tag Prof. Dr. Abeck, Sie haben mir bei den Problemen meines Sohnes so gut geholfen, nun bitte ich Sie heute um einen Rat für mich. Ich habe schon seit längerem Probleme mit den großen Zehennageln. Sie sind verdickt, brüchig, rillig, gelblich verfärbt und wachsen kaum. Ein Pilzbefall wurde ausgeschlossen. Laut zwei Ärzten s sei eine "Wachstumsstörung" und man könne nichts machen. Nun hat sich ein Nagel gelöst und darunter hat sich eine Flüssikeitsblase entwickelt. Die Podologin hat diese gestern geöffnet und den Nagel stark zurückgeschnitten und flach gefeilt. An der freien Nagelspitze ist nun eine kleine Wunde, da sie dort das Nagelbett mit entfernt hat (sagte die Hautärztin heute und wunderte sich darüber). Über Nacht hat sich der Restnagel wieder angelegt und nässt immer noch sehr. Daher bin ich heute morgen zur Hautärtzin gegangen. Laut ihr könne man nicht viel machen. Die Wunde solle ich vorbeugend mit Fusicutan versorgen und sonst abwarten. Was wäre Ihr Rat bei einem solchen Nagel? - Müsste der Nagel ganz entfernt werden, damit es abheilen kann? (Meinung der Podologin) Er war ja schon lose. - Wie lange sollte ich das Kortison Ihrer Meinung nach cremen, damit sich nichts entzündet? - Macht es Sinn den ganzen Nagel regelmäßig mit Octenisept Spay zu desinfizieren, damit sich nichts verschlimmert? - Ist es ein Problem, den Nagel mit einem Pflaster zu schützen und die Nässe aufzufangen? (die Podologin riet davon ab, die Ärtzin klebte eins auf) Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Antwort.
Nagelextraktion als traumatisches Ereignis wird heute abgelehnt; zudem ist der Restnagel noch ein Schutz für das Nagelbett; Fixierung des Nagelk sinnvoll, um hiedurch auch Schmerzen zu verhindern; solange nässend, empfehle ich Tyrosur Gel, das ein breites Erregerspektrum abdeckt. Octenisept ist eine exzellentes Desinfektionsspray!