Särah86
Guten Tag Prof. Dr. Abeck, meine Tochter (2 J.) stand Mitte April mit 3 roten Flecken im Gesicht auf (Kieferknochen, Wange und Schläfe auf der rechten Gesichtshälfte auf). Am Abend des selben Tages fand ich eine Mücke in ihrem Zimmer. Von daher gehe ich eigentlich davon aus , dass es sich um Mückenstiche handelt. Die Stiche schienen sie nicht zu stören. Seitdem ist es so, dass immer einer dieser Stiche entzündet ist. Wir waren auch schon beim Kinderarzt, der uns zunächst Tyrosur verschrieben hatte. Es sieht immer mal wieder so aus als würden die Stellen abheilen, aber dann flammen sie wieder auf. Jetzt, nach drei Monaten waren wir beim Hautarzt. Der erste hatte keine Idee ; Nummer zwei stellte an zwei Stellen eine Papel fest. Sie soll nun zum Borelliosetest. Zecken können wir aber ja ausschließen. Haben Sie vielleicht eine Idee was dies sein könnte ? Der Hautarzt möchte uns sonst in die Hautklinik schicken . Er sprach davon ,dass sowas auch bei systemischen Krankheiten auftreten könnte oder vielleicht bei Mastozytose ?! Ansonsten ist sie gesund, hatte seit Monaten keine Infekte etc ( das letzte mal vor den roten Stichen).So langsam machen wir uns wirklich Sorgen . Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
Was ist denn hier passiert? Papel ist ein kleines Knötchen. Ihr Kind ist gesund. es gibt sog, persistierende , d.h. über Mioante bestehende Iktusreaktionen. Hier ist es sinnvoll, antientz über eine gewisse Zeit zu therapieren, z.B. 2xtgl. mit dem kortisonfreien Tacrolimus (muss verordnet werden) Mastozytome können Sie klinisch ausschliessen, auch die Borreliose. Somit zunächt erst einmal eine antientz Therapie über etwa 4 Wochen!