BabyNuni
Guten Morgen!
Ich bin in der 38. SSW und stehe somit kurz vor der Geburt.
Ich bin allergisch gegen Tierhaar, Hausstaub, Pollen/Gräser und habe seit meinem 2. Lebensjahr allergisches Asthma und Neurodermitis. Die Allergien bestehen auch in der Familie. Meine Nichte ist auch Asthmatikerin, Neuredermitikerin und hat auch Lebensmittelallergien(Nuss, Ei, Kuhmilch- hat sich über die Jahre gelegt).
Der Kindsvater hatte in der Kindheit leichtes Asthma (mit Spray behandelt) und Neurodermitis.
Meine Fragen:
1.
In der Schwangerschaft habe ich alles gegessen und keine Kuhmilchprodukte, Nüsse oder sonstige allergene Lebensmittel gemieden. (Ich selbst habe auch keine Lebensmittelallergie).
Meine Hautärztin meinte nun, dass ich in der Stillzeit Kuhmilch, Nüsse, Fisch/Schalentiere, also allergene Lebensmittel weg lassen sollte.
Hilft das weglassen der Lebensmittel Allergien/Asthma/Neurodermitis beim Kind vorzubeugen? Hätte ich das schon in der Schwangerschaft weglassen müssen?
Wie sieht es später mit der Beikost aus? Muss man da acht geben was man dem Kind gibt, um ein Allergierisiko zu minimieren?
Natürlich möchte ich alles tun, um Asthma, Neurodermitis und Lebensmittelallergienbei unserem Sohn zu verhindern.
Es gibt doch sicherlich Empfehlungen und Studien zu dieser Thematik.
2.
Wie sieht es mit der Hautpflege des Babys aus? Muss ich von Anfang an eher sehr vorsichtig sein?
Wie oft darf das Baby voll gebadet werden? Wasche ich es täglich am ganzen Körper?
Soll man den Po oder die restliche Haut lieber abspülen statt mit einem Waschlappen Reibung auf die Haut auszuüben?
Muss ich täglich den kompletten Körper eincremen/ölen, oder nur nach dem Baden, um die Hautbarriere zu unterstützen?
Welche Pflegeprodukte sollte ich anwenden?
Nur klares Wasser zum waschen und ein reines Öl ohne Zusätze zum pflegen?
Wäre dann z.b. Mandelöl wegen des potentiellen Allergens Nuss ungeeignet, bei eventueller Vorbelastung mit Neurodermitis und Asthma?
Im Drogeriemarkt hat man das Gefühl, dass teilweise viel zu viel in den Babyprodukten verwendet wird. Ich selbst lebe nach dem Motto weniger ist mehr und setze auf Naturkosmetik ohne Duft- und Zusatzstoffe.
Ich bin mir unsicher ob ich im Bezug auf Ernährung und Hautpflege präventiv handeln soll, oder erst mal abwarten muss.
Was sagt die aktuelle Studienlage und wie sind die derzeitigen Empfehlungen bezüglich der Prävention von Neurodermitis und Allergien?
Irgendwie gibt es da verschiedene gegensätzliche Meinungen von Fachpersonal. Gibt es da auch veraltete Einstellungen, oder hat man noch keine wissenschaftliche Klarheit, was man nun empfehlen soll?
3.
Dürfte mein Baby ab dem 3. Lebensmonat beim Babyschwimmen mitmachen, oder sollten wir das mit möglicher Problemhaut und Disposition zum Asthma lieber lassen?
Vielen Dank für die Rückmeldung und entschuldigen Sie den ausführlichen langen Text
ad 1: keine Einschränkung der Nahrungsmittel! Stillen wenn möglich ausschließlich die ersten 4 Monate, dann Beikosteinführung ad 2: 2-3 x die Woche baden danach das Baby eincremen ein 1xtgl. eincremen schadet sicher nicht, ob es präventiv wirkt kann heute nicht bestätigt werden weniger ist mehr ist sehr gut! keine Duftstoffe, keine Emulgatoren, kein Paraffin oder Parabene ad 3: ja, wenn die Haut es erlaubt
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