glueckskind29
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Abeck, ich frage nochmal zu meinem Kind, welches ja Windpocken hatte. Vor 1 Woche erkrankte sie an einem hochfieberhaften Infekt (bis 40,6) über 4 Tage. Ich konnte zusehen, wie die Haut sich bessert und die Entzündung zurückging. Auch die Narben besserten sich. Ich habe kaum bis gar nichts gepflegt, da es ihr so schlecht ging. (nur kurz geduscht bei starkem Schwitzen). Diese Hautverbesserung unter Fieber habe ich schon mehrfach beobachtet, doch nie so deutlich. Nun ist das Fieber wieder runter und die so schön verheilte Haut wird wieder schlechter. An einigen Stellen Frieseln an anderen trockene gerötete Stellen, die komplett weg waren, andere Stellen haben eine gelbliche Hautverfärbung und die Haut fühlt sich trocken an. Wie ist das erklärbar? Es scheint ja, als ob es etwas mit dem Immunsystem zu tun hat, welches praktisch fehlgeleitet reagiert, es sei denn es ist mit einem Infekt beschäftigt oder vielleicht damit, dass sie unter Fieber wenig isst und viel trinkt. Also, vielleicht sonst auf irgendein Nahrungsmittel reagiert? In den letzten 3 Monaten klagte sie nämlich mehrfach beim Frühstück über starkes Kitzeln im Hals. Einen konkreten Auslöser konnte ich noch nicht feststellen. Macht es Sinn beim Kinderarzt/Hautarzt auf einem Allergietest auf Nahrungsmittel zu bestehen? Ich bin selbst starker Allergiker (aber kaum auf Nahrungsmittel), war es schon als Kind mit 6 Jahren. Meine Tochter wird im Sommer 6. Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
die Verbesserung des Ekzems im Rahmen eines schweren viralen Infekts mit Fieber ist immunologisch bedingt und bekannt. Diese Verbesserung hat nichts mit Nahrungsmitteln zu tun! Auf dieser Beobachtung basiert auch die Fiebertherapie, die ich jedoch nicht empfehle.
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