Frage im Expertenforum Hautfragen an Prof. Dr. med. Dietrich Abeck:

Hyposensibilisierung und Autoimmunerkrankungen

Frage: Hyposensibilisierung und Autoimmunerkrankungen

nm_lol

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Hallo Herr Prof. Dr. Abeck, mein Tochter (15 J.) hat eine leichte Form Psoriasis (nur auf dem Kopf) und eine in der Pubertät ausgeheilte Lichen Sclerosus. (Ich hatte diesbezüglich und in Zusammenhang mit einer HPV-Impfung Ihnen schon mal geschrieben. Vielen Dank für Ihre Antwort, die hat uns sehr geholfen). Wir würden gerne nun eine Hyposensibilisierung gegen Hausstaubmilben und Gräser starten. Ich habe jetzt aber gelesen, dass die Hyposensibilisierung bei Autoimmunerkrankungen zumindest gut überlegt sein sollte. Gibt es Erfahrungen/Studien, dass eine Hyposensibilisierung die Schübe auslösen/verschlimmen könnte? Würden Sie in unserem Fall trotzdem dazu raten? Psoriasis - Schübe sind sehr leicht in den Wintermonaten und werden mit Kortison-Lösung behandelt. Lichen Sclerosus ist laut Kindergyn seit 2015 ausgeheilt. Danke im Voraus, Nicole


Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

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Die bei Ihrer Tochter bestehen Erkrankungen sind keine Indikationen, die gegen eine Hyposensibilisierung sprechen. Eine Exazerbation der Psoriasis oder des Lichen sclerosus ist nicht anzunehmen.


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