Frage im Expertenforum Hautfragen an Prof. Dr. med. Dietrich Abeck:

Frage zum Hautauschlag

Frage: Frage zum Hautauschlag

tkim

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Sefr geehrter Prof. Abeck, meine Tochter (11 1/2 Monate alt) hat seit ihrer Geburt Hautauschlag am Bauch, Rücken und an den Beinen gehabt. Bis zu ihrem 10. Lebensmonat hatten wir ihn mit der Basiscreme Sanacutan immer wegbekommen. Ab dem 10. Lebensmonat hat sie sich selber abgestillt und ich habe ihr deswegen die Hipp 2 Combiotik gegeben, danach hat sie ganz schlimmen Hautauschlag am Bauch und Rücken gehabt. Wir haben von unserem KiA das Prednicarbat acis Cortison bekommen, da es mit der Sanacutancreme nichts mehr half. Ich habe meiner Tochter danach nur noch die Pre Ha Milch gegeben. Seitdem ist die Haut besser geworden. Aber der Hautauschlag kommt nach circa 2 Wochen (ohne Cortison) immer an den gleichen Stellen wieder. Für Behandlung haben wir folgenden Cremes vom KiA bekommen. 1. Basiscreme Sanacutan--> Pflege 2. Chlorhexidindiglukonat (20%) 1%, Dexpanthenol 4%, Glycerin 4%, ungetum cordes ad 50g MfU--> die hat den Hautauschlag nicht verbessert 3. Wenn es nicht mehr hilft, dann soll ich die Creme: Chlorhexidindiglukonat 20% 1%, Triamcinolonacetonid 0,1% Basiscreme DAC ad 20g MfU--> ist diese Creme dem Kortisol Prednicarbat acis vergleichbar ? Wenn ja, welche hat weniger Nebenwirkung ? Ich habe den KiA wegen einer Alternative für Pre Ha Milch gefragt. Er ist der Meinung, dass es nicht unbedingt an der Milch liegen würde. Es ist seiner Meinung nach schwierig herauszufinden, was der Auslöser ist. Dennoch mache ich mir sehr viel Sorgen, dass ich immer wieder Kortisol verwenden muss. Gibt es keine Alternative zum Kortisol? Ich hatte für meine Tochter die Creme von Eubos Hautruhe mit Ectoin benutzt, leider hilft diese auch nicht. Ihre Haut verschlechtert sich besonders nach dem Baden, deswegen bade ich sie nur 1xmal in der Woche. Es beunruhigt mich sehr, dass der Hautauschlag immer wieder kommt (mal ist der knallrot, mal nur leicht rot). Haben Sie Ratschläge für mich was ich noch tun kann ? Ich danke Ihnen für Ihre Antworten im Voraus. Mit freundlichen Grüßen tkim


Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

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Eine Untersuchung auf spezifische Sensibilisierungen und Bestimmung des Gesamt-IgE wäre indiziert. Ein negatives Testergebnis ist ein sehr guter Parameter dafür, dass allergische Faktoren für die Entstehung der Ekzeme keine Rolle spielen. Es spricht nichts dagegen, die antientzündliche Therapie mit der Prednicarbat- Zubereitung bedarfsweise zu führen und dies auch problemlos langfristig, was jedoch nicht für die Rezeptur mit Triamcinolonacetinid gilt, das ein altes Kotikoid enthält, dessen hautverdünnende Wirkungv sehr viel höher ist als die von Prednicarbat.


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