Schwimmflosse
Lieber Professor Abeck, Mein Sohn, 16 Monate, hat seit September zwei Ausschläge im Gesicht. Es begann mit Mittelohrentzündung (kein Antibiotikum) Einen ums Auge+Nasenflügeln (teils trocken und Rau aber mit ganz winzig kleinen roten Pickeln) und einen um den Mund (etwas größere rote Pickel als am Auge, aber insgesamt eher feucht und rau) Zu Beginn wurde nicht zwischen beiden differenziert und vermutet es handle sich um einen Virus aus der Familie des Herpes. Der Ausschlag würde mit Abklingen des Infekts, den er damals hatte, ebenfalls verschwinden. Leider ist er immernoch da! Vorletzte Woche wurde darauf getippt, dass der Ausschlag um den Mund (mal stärker, mal weniger stark - kann sich binnen 2 Stunden auch mal ändern) vom Zahnen (sabbern, Säure etc) kommt. Ums Auge herum sei eine Neurodermitis. Er reibt sich das Auge hin und wieder ausgiebig aber es scheint nicht allzu weh zu tun. Er kratzt sich nicht blutig sondern reibt mit Genuss als wäre er müde. Ich soll ein Ernährungsprotokoll führen und Bepanthen Augen- und Nasensalbe benutzen. Er wird noch teilweise gestillt und isst recht wenig allergene Sachen - mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie dass es keine Lebensmittelunverträglichkeit Ist. Auf Milcheiweiß und Hühnereiweiß haben wir trotzdem mal ein paar Tage verzichtet, den Ausschlag um den Mund haben wir mit schwarzem Tee betupft- keine Verbesserung. Eine andere Kinderärztin meinte es sei ein Ekzem und sie würde uns eine cortisonhaltige Salbe empfehlen. Natürlich ist es sinnvoll einen auf Kinder spezialisierten Hautarzt zu konsultieren, aber der Termin ist erst Mitte Dezember...Und der Ausschlag verbreitet sich fröhlich weiter... :/ Wir haben weder Pflegeartilel, Kleidung oder Waschmittel gewechselt (nutzen ohnehin ein sensitives für Allergiker geeignetes bio Waschmittel). Wir baden ihn 1-2 in der Woche und nutzen eine ganz sensitive Seife, im Gesicht wird er selten eingecremt. Weinen/Schreiattacken/Stress führen zu einem ‚Aufblühen‘ des Ausschlags- er wird kurzzeitig intensiver. Haben Sie aus der Ferne einen Tipp/Rat/Vermutung? Vielen lieben Dank!
Die Hautveränderungen sind einer Erkrankung zuzuordnen, und zwar einer periorifiziellen (perioralen) Dermatitis. Sie haben Recht: kein Zusammenhang mit Nahrungsmitttelallergie-/ unverträglichkeit! Bitte auf keinen Fall Kortison einsetzen. Bitte lesen Sie den Beitrag periorale Dermatitis unter derma.plus!
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