Mitglied inaktiv
Hallo, ich möchte gern wissen, wie es sich nach einer ambulanten oder nach einer Praxisgeburt verhält, wenn nach 2 Tagen o.ä. festgestellt wird, daß das Kind gelb ist. Muß die Mutter mit dem Kind immer in die Klinik oder gibt es bereits eine Möglichkeit der ambulanten Versorgung? Dankeschön, grit und Familie
Mitglied inaktiv
Wenn Du mit "ambulanter Versorgung" eine eventuelle Phototherapie meinst - das geht in Einzelfällen auch zu Hause. Dazu braucht es einen Kinderarzt, der ein sog. "Bili-Bett" hat und auch verleiht, in dem die Lichttherapie durchgeführt werden kann. Das Erkennen einer verstärkten Neugeborenengelbsucht ist Aufgabe der Hebamme, die bei ambulanter Geburt immer eingeschaltet werden sollte. In der Praxis sieht es aber so aus, daß frühentlassene Kinder äußerst selten eine behandlingsbedürftige Gelbsucht entwickeln: zu Hause ist mehr Ruhe, und die Kinder werden nach Bedarf gestillt. Auch kann man durch konsequentes "ans-Fenster-stellen" ganz gut vorbeugen.
Mitglied inaktiv
ans fenster stellen bringt garnicht, da die strahlen nicht durch fenster gelangen können, selbst wenn im sommer das fenster geöffnet ist, gibt es keinen anhalt dafür, daß diese maßnahme hilft. auch das warme anziehen der kinder ist nicht erwiesen daß es was bringt. frieren lässt man ein kind sowieso nicht. ansonsten, ist es wirklich eher selten daß kinder zu hause gelb werden, geld in dem maße , daß es therapie bedarf. die meisten hebammen haben ein sehr gutes geschultes auge für den ng-ikterus, also wenn du eine hebamme hast, mach dir keine sorgen. lg Anett
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