Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Mallmann, ich hatte vor zwei Monaten eine stille Geburt in der 24. SSW. Seitdem bin ich durchgehend erschöpft. Ich könnte schon um 19 Uhr ins Bett gehen und durchschlafen. Ab der Mittagszeit bin ich nur am Gähnen und kann mich kaum konzentrieren. Ich schlafe 8 Stunden am Tag, sie reichen scheinbar nicht aus. Ich habe auch Mal 10 Stunden geschlafen, am nächsten Tag war ich trotzdem sehr erschöpft. Ich ernähre mich ausgewogen, trinke genug Wasser, und mache seit einer Woche wieder Sport. Zusätzlich nehme ich weiterhin ab und zu verschiedene Vitamine (u.a. Vit. D, b12, Folsäure, Eisentabletten). Ich denke also es kann nicht an meinem Lebensstil liegen. Mein Hb wurde bei der Nachsorge kontrolliert und der Wert war in Ordnung. Vor der SS hatte ich nie Probleme mit der Schilddrüse. Was würden Sie aus der Ferne empfehlen, woran könnte meine Müdigkeit liegen? Gehört sich die Erschöpfung nach einer Geburt, und braucht evtl. mein Körper mehr Zeit, sich von der SS und dem Stress zu erholen, oder würden Sie mir empfehlen doch zum Arzt zu gehen? In meiner Familie haben alle Frauen Hashimoto, könnte die SS das bei mir auch ausgelöst haben? Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort. Viele Grüße
Natürlich kann Stress zu Erschöpfungssymptomen führen, aber es gilt einiges auszuschließen. Ich würde auf jeden Fall Eisen, Ferritin, Schilddrüsenhormone und ggf. den Zuckerstoffwechsel kontrollieren. Da könnte die Ursache liegen. Gruß Dr. Mallmann
Mitglied inaktiv
Vielleicht ist es gut zu erwähnen, dass mein Zyklus seit der Geburt ziemlich regelmäßig ist.
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