Hallo Herr Dr. Mallmann,  meine letzte Schwangerschaft endete mit einem frühen Blasensprung (26+3) sowie einem Notkaiserschnitt (26+6). Es konnte keine Infektion festgestellt werden. Die Chirurgin erklärte meinen Mann das "einer der 3 Stränge der Plazenta" halb abgerissen war. Man vermutet, dass dies die Versorgung so stark beeinträchtigt hat, dass dies den Blasensprung auslöste. Sie war immer etwa eine Woche zu klein für die ssw und bei der Geburt tatsächlich deutlich zu klein und leicht (30cm und 640g). Unsere Tochter starb nach 5 Monaten Intensivstation leider.  Nun bin ich erneut schwanger, aktuell bei 21+5. Ich werde natürlich von Ärztin und Hebamme engmaschig begleitet. Es gibt regelmäßige Abstriche und Ultraschallkontrollen. Seit Mitte August misst sich auch unsere zweite Tochter immer etwa eine Woche kleiner. Das alleine löst schon Ängste in mir aus, auch wenn ich weiß dass dies vollkommen normal sein kann.  Nun hab ich vermehrt klamme Unterwäsche, sie ist nicht nass und es sind auch keine eindeutigen Tropfen zu sehen. Von der Hebamme mitgegebene Ph- Tests waren immer negativ. Kann ich darauf vertrauen? Mein Bauchgefühl sagt es ist kein Fruchtwasser, emotional fällt es mir schwer meine Angst loszulassen auch wenn ich vieles auf rein logischer Ebene verstehen und einordnen kann.  in den letzten Wochen wurde ein möglicher Fruchtwasserabgang bereits  lieber Weise mehrfach von meiner Ärztin kontrolliert. Ich möchte ja auch nicht ständig in die Praxis fahren und frage mich einfach, wie ich Fruchtwasserabgang bemerken kann, wenn es nicht in einem riesen schwall abgeht. Es ist schwer, meine emotionalität in der Hinsicht zu regulieren.  Danke für ihre Einschätzung.  Deine Schwangerschaftswoche: 22