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Schwanger und Tilidin?

Schwanger und Tilidin?

Malaf

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Hallo, meine Periode ist nicht gekommen und daher hab ich einen Test gemacht. Der Test war positiv. ich nehme aktuell täglich bis zu 500mg tilidin. Hat jemand Erfahrungen? Was soll ich machen, direkt alles absetzen oder besser langsam ? Ich bin so ratlos und werde morgen früh direkt zum Arzt gehen und das klären aber heute ist ja Sonntag, daher dachte ich ob jemand eine ähnliche Situation hier erlebt hat?  liebe Grüße 


bea+Michelle

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500 mg tilidin?  😳 (Mein Mann war  von einer 100er schon im Dilirum) Auf jeden Fall zum Arzt, mein laienhafte Meinung ist ausschleichen.


Malaf

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Antwort auf Beitrag von bea+Michelle

Ich wollte ein kleines Update geben. Ja hatte mehrere Knochenbrüche und darauf folgend starke Schmerzen wegen der Endometriose und weil ich bereits auf Tilidin eingestellt war hat natürlichen nichts anderes mehr geholfen. Die Ärzte haben es nur immer weiter hoch geschraubt.  Nun bin ich schwanger geworden und hatte panische Angst, wollte natürlich nichts mehr einnehmen.  Beim Frauenarzt kam ich nicht dran, da wurde mir seitens der Schwester gesagt, dass ich alles weg lassen soll. Danach war ich noch bei meiner behandelten Schmerztherspeutin und sie meinte ausschleichen.  Aber ich hab's nicht mehr übers Herz gebracht eine Tablette zu nehmen.  so hab ich nun einen kalten Entzug gemacht, bin schon über der Spitze - es war hart - aber ich würde sagen körperlich hab ich es soweit geschafft. Zumindest das schlimmste.  sm Dienstag habe ich einen Frauenarzttermin 👋


FräuleinMond

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Antwort auf Beitrag von Malaf

Obwohl keine systematischen Untersuchungen zur Anwendung von Tilidin im 1. Trimenon vorliegen, gibt es durch die lange Markterfahrung keine Hinweise auf ein embryotoxisches oder teratogenes Risiko. In der Gruppe der Opioide insgesamt gibt es keine ernsthaften Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko. Tilidin wird nur in Deutschland, der Schweiz und Belgien angewendet, in den USA ist es nicht zugelassen und zählt zu den illegalen Drogen. Das sagt Embryotox.  Ansonsten würde ich mal bei der 116117 anrufen. Vielleicht können die dir heute Abend schon weiterhelfen. 


mareen283

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Antwort auf Beitrag von Malaf

Hej, da ich beruflich tatsächlich viel mit Opioiden hantiere, kann ich Dir sagen: Opioide machen keine Fehlbildungen. Trotzdem sollte man sie reduzieren und nach Möglichkeit ausschleichen, denn sie machen auch den Föten abhängig, da sie die Plazenta überwinden können. Die Kinder sind häufig kleiner und kommen manchmal zu früh. Wenn ein Kaiserschnitt in Vollnarkose erforderlich ist, bekommen die Mütter das Opioid erst, wenn das Kind abgenabelt ist - damit es keine Atemprobleme bekommt. Ich hoffe, Du kannst Deine Schmerzen anderweitig behandeln, sodass Du eine möglichst unbeschwerte Schwangerschaft erleben kannst! Alles Gute! Marén