Mitglied inaktiv
Hallo ihr lieben, eine frage, ich hab gehört, dass einige kliniken, kaiserschnitt auf wunsch des patienten machen. ich kann mir das aber nicht vorstellen, dass würde doch die krankenkasse niemals bezahlen, wenn es nicht notwendig ist, oder lieg ich da falsch??? weiss jemand bescheid?? bin 34 (erstes Kind-zähle ja auch schon als risikopatientin)denke manchmal drüber nach, aber eigentlich will ich doch eine normal geburt. liebe grüsse an alle
die kassen zahlen den wunsch ks. ich hatte einen. lg saskia
Ja, leider zahlen die Kassen WKS... lG, Katja
hatte ihn aber auch nur wiel ich ne ss vergiftung hatte aber die ärzte die kleine noch nicht holen wollten. hatte angst um sie. hät mir lieber ne natürliche geburt gewünscht aber einleiten wollten sie nciht
hallo, unser 2. krümel wird im juni per wunschkaiserschnitt auf die welt kommen - das stand für mich schon vor der ss fest, dass es ein kaiserschnitt wird, wegen der erfahrungen bei der ersten geburt, mittlerweile haben sich aber dinge herausgestellt, die auch dafür sprechen. die kk zahlen den wunschkaiserschnitt nur, wenn von seiten des kh ein grund angegeben wird, ansonsten nicht, allerdings finden die immer einen grund und wenn es angst vor der geburt ist. ich denke aber, dass jede frau selbst entscheiden können muss, wie das kind auf die welt kommt - ich zahle jahrelang kk-beitrag, und dann will ich mir auch nicht von ner kk vorschreiben lassen, wie das kind kommt. lg doreen
Warum leider? Ich glaube es ist genug was angehende Mammis selbst finanzieren müssen! Außerdem selbst wenn Dir das mit dem KS nicht gefällt finde ich es seltsam wenn Du es nicht allen gönnst sich ihre Art der Geburt selbst aussuchen zu können. Oder sollen das dann wieder nur die Reichen dürfen? Sorry aber null Verständnis für so ne Aussage!
Es ist aber auch nicht richtig, solche Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Unser aller Krankenkassenbeitrag steigt wegen solcher unnötigen Wunschleistungen. Wenn eine Frau meint, sie bräuchte ohne Grund einen KS - bitte, soll sie. Aber wieso soll ich das finanzieren?
die frauen, die einen wunschkaiserschnitt wollen oder bekommen, bezahlen aber genauso kk-beiträge wie die anderen auch - insofern steht es ihnen genauso zu, wie anderen frauen eine natürliche geburt. ich sag ja auch nich, diabetiker oder chronisch kranke sollen ihre medikamente selber zahlen, weil ich dafür nicht aufkommen will
Also ich bin erstaunt, wo Du gerade sparen willst. Also doch Zwei-Klassen-Gesellschaft beim Gesundheitssystem....wußte nicht welch positive Aufnahme das bei manchen nimmt. *überrascht sei* Linda, ich hoffe inständig, dass Du immer Nichtraucher warst, schlank bist und Dich immer schon gesund ernährt hast und nie aus eigenem verschulden krank geworden bist und machst keinen Rsikosport...das könnte Kosten verursachen, die ich mitzutragen habe! :)))))
Das sind keine guten Beispiele. Natürlich sollen Leute, bei denen es medizinisch notwendig ist, Leistungen bekommen. Auch jeder KS, der medizinisch notwendig ist, sollte gemacht werden. Aber wenn eine Frau ohne triftigen Grund einen KS will, soll sie das, was er mehr kostet als eine normale Geburt, selbst zahlen. Bei Dir ist es ja so, dass der KS medizinisch notwendig ist. Nach Deiner ersten Geburt kann ich auch verstehen, dass Du ansonsten einen Wunschkaiserschnitt machen würdest. Ich finde aber trotzdem, dass das aus allgemeiner Sicht nicht der richtige Weg ist. Das Gesundheitssystem sollte Geld darein stecken, dass Geburtshelfer endlich anständig auf dem neuesten Stand ausgebildet werden und diese Stümperei in den Krankenhäusern endlich ein Ende hat (die meisten Notfälle entstehen dadurch, dass die Kliniken zu wenig auf die Frauen eingehen und am liebsten alle Geburten exakt gleich durchführen würden). Eine wirklich professionell durchgeführte natürliche Geburt ist bei einer gesunden Mutter mit gesundem Kind wesentlich sicherer als ein KS. Und daher gibt es keinen Grund, unnötige Risiken einzugehen und einfach so KS durchzuführen.
Hallo, ich werde im Juni auch einen Wunschkaiserschnitt bekommen (zahlt die Krankenkasse). Hatte beim ersten auch schon einen KS, aber da hatte das Baby BEL lage. Und jetzt hat mir mein Frauenarzt dazu geraten, wieder einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Er meinte, eine Frau, die normal Gebährt, ist nicht mehr die gleiche Frau. Und deshalb haben wir uns so entschieden. Und ich finde, es schon richtig, das die Krankenkassen auch einen WKS bezahlt, den ich bezahle eine Menge Beitrag. Warum dann nicht, andere rauchen und saufen oder ect... diese Auswirkungen muss ja auch die Krankenkasse übernehmen. Deshalb verstehe ich die Aufregung, nicht über den bezahlten WKS. Jeder, wie er es haben will. LG Bianca
Irgendwie habt ihr alle Recht! Aber ich PERSÖNLICH finde es auch schade, wenn man sich eine natürliche Geburt grundlos entgehen lässt. Klar tut diese weh, aber eine Sectio hinterher auch- und das denke ich sind schlimmere Schmerzen. Außerdem birgt jede OP ein Risiko, welches man nicht unnötig herausfordern sollte. Die Ärzte finden schon eine Indikation für ne Sectio- man muss bedenken: DAS ist Kohle für die Klinik-Kasse!!! Na ja, jedem so wie er es gerne hätte!
Wieso soll eine Frau, die normal ihr Kind auf die Welt gebracht hat "Unnormal" sein? MEIN Mann hat sich noch nie darüber beschwert, dass ich anders bin. Ich bin genauso "offen" für alles (grins) wie vorher, spüre genauso wie vor meinen 2 bisherigen Geburten, hab eigentlich immer Lust (zumindest oft),... tja, was sollte sich sonst verändert haben können? So ne Äußerung von deinem Gyn find ich ja echt hammermäßig!!!
"Er meinte, eine Frau, die normal Gebährt, ist nicht mehr die gleiche Frau." Also das ist der größte Schwachsinn, den ich seit langem gehört habe! Inwiefern soll die nicht gleich sein? "Ausgeleiert" oder was meint der? Ähm, also ich kann dazu nur sagen, dass mein Freund das absolut nicht so sieht ;-) im Gegenteil! Das ist wirklich ausgemachter Blödsinn, den dein Arzt dir da verzapft hat, aber nunja, mein Arzt hat mir zB auch gesagt, das Legen der Spirale tut nicht weh... Ts, nicht mehr die gleiche Frau... *kopfschüttel* ... SEINE vielleicht *gg* ...
Ja, trifft alles zu. Ich war immer Nichtraucher, bin zwar nicht dünn, hatte aber auch noch nie Übergewicht (BMI außer in den Schwangerschaften immer unter 25), ich wurde in meiner Kindheit und Jugend extrem gesund ernährt und seitdem ernähre ich mich immer noch halbwegs gesund, aus eigenem verschulden bin ich natürlich nie krank geworden (wieso sollte man sich sowas antun?), Risikosport mache ich auch nicht. Ich hätte auch nichts dagegen, für solche Faktoren höhere Beiträge zu zahlen, denn ich finde schon, dass man für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist und dass es einem nichts schadet, ein bisschen zu seinem Glück gezwungen zu werden (und: oh ja, höhere Kosten für Risikoversicherte würden mich direkt betreffen, denn mein Mann müsste für sein Übergewicht und seine Trägheit, was körperliche Aktivität betrifft, auf jeden Fall was zahlen). Es ist in jedem Bereich so, dass sich Reiche mehr leisten können als Arme. Und das finde ich auch im "Gesundheits"wesen in Ordnung, solange es nicht um medizinisch notwendige Leistungen sondern um Wunschleistungen geht. Mir zahlt ja auch keiner die Nasen-OP (und das ist richtig so, obwohl ich die OP vielleicht in Erwägung ziehen würde, wenn sie für mich kostenlos wäre). Wenn eine Frau einen KS möchte, sollte man als erstes mal die Gründe dafür hinterfragen. Wenn es z.B. Ängste vor Schmerzen sind, dann kriegt man die mit guter Beratung und eventuell einer Therapie in den Griff (das sollte die Krankenkasse natürlich bezahlen). Aber ein KS ist (wenn er ohne Grund durchgeführt wird) die schlechtere Art der Geburt: Die Müttersterblichkeit ist deutlich höher und die Kinder haben öfter Anpassungsschwierigkeiten und müssen medizinisch versorgt werden. In späteren Schwangerschaften erleiden KS-Frauen öfter Totgeburten. Wieso sollte einen Krankenkasse für diese Risiken auch noch bezahlen? Es sollte stattdessen besser geschaut werden, dass die Krankenhäuser besser werden und vermeidbare Probleme auch tatsächlich vermieden und nicht produziert werden (aber das ist ein weiteres Thema, über das ich mich endlos aufregen könnte - vor allem, weil ich gezwungen bin, mich diesem Apparat auszuliefern, da mich das Geburtshaus aufgrund von Schwangerschaftsdiabetes nicht nimmt).
Es ist ja wohl ein Unterschied, ob jemand chronisch krank ist oder ob jemand keine natürliche Geburt möchte... Und was soll das mit der 2-Klassen-Gesellschaft bei dem Thema? Bei einem WKS würde eigentlich einer spontanen Geburt nichts im Weg stehen. Also dem "gesunden natürlichen Vorgang". Warum soll ich dann dafür mitzahlen, dass die Frau das nicht möchte. Oft (und ich sage oft und nicht immer - bevor es wieder zu ewig langen Disk. kommt...) denken die Frauen ja, dass sie den bequemeren Weg wählen. Deshalb entscheiden sie sich für den WKS. Und mal ehrlich - für so ne Einstellung will ich nix zahlen. Das ist meine Meinung. Da kann jeder gerne anderer Meinung sein. lG, Katja
"Er meinte, eine Frau, die normal Gebährt, ist nicht mehr die gleiche Frau." Oh man, da bleibt mir echt die Spucke weg. Da haben nun schon Millionen und Abermillionen Frauen ihre Kinder natürlich geboren und und die sind nun alle nicht mehr die selben wie vorher? Inwiefern würde meinen Mann und mich brennnend interessieren. Wir können keinerlei Veränderung feststellen... Probiers doch einfach mal aus ;-) lG, katja