Mitglied inaktiv
Hallo ! Eigentlich sollte ich diesen Monat mit der IVF-Behandlung beginnen. Leider wurden beim Abstrich Ureaplasmen festgestellt. Nur wenige FA´s machen so einen genauen Abstrich. Deshalb einfach mal zur Hilfe für alle, die nicht ss werden. einfach mal den FA darum bitten, um sowas auszuschließen. Die ursächliche Beteiligung von Ureaplasma urealyticum an weiblicher und männlicher Sterilität, Spontanaborten und Frühgeburten sowie an neonataler Hypotrophie gilt als wahrscheinlich. Werdende Mütter können von Ureaplasmen natürlich besiedelt oder infiziert sein. Das kann zu Problemen, wie Spontanabort oder Frühgeburt führen. Darüber hinaus können Ureaplasmen auch bei der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden. Diese Infektion kann insbesondere bei Frühgeborenen zu chronischen Lungenerkrankungen führen. Eine in diesem Zusammenhang durchgeführte Studie ergab, daß bei 88 Kindern mit Husten in einem Drittel der Fälle (29/88) Ureaplasma urealyticum im Rachen nachweisbar war. Die Eradation der Ureaplasmen aus dem Rachen verbesserte die klinischen Symptome. In jedem der positiven Fälle fanden sich bei den Müttern Ureaplasma urealyticum im Urogenitaltrakt, die in den meisten Fällen keine klinischen Symptome verursachten. Somit steht fest, daß Ureaplasma urealyticum als Besiedlung im Genitaltrakt der Mutter mit einer Infektion des Neugeborenen verbunden sein kann. Tschau Susi