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Hier gehts weiter! Charakteristische Temperaturkurve Nach jedem Eisprung wird ab der Zyklusmitte das Geschlechtshormon Gestagen gebildet. Dieses hat die Eigenschaft, auf das Wärmeregulationszentrum des Körpers einzuwirken und die Körpertemperatur um etwa 0,4° C bis 0,6° C zu erhöhen. Die Temperatur steigt etwa zwei Tage nach dem Eisprung an. Das Temperaturniveau der ersten Zyklushälfte liegt also nach einem Eisprung niedriger als das der zweiten (biphasischer Temperaturverlauf). Da das Gestagen nur gebildet werden kann, wenn ein Eisprung vorausgegangen ist, kann der Temperaturanstieg als ein ziemlich sicheres Zeichen für einen Eisprung gewertet werden. Die Phase der erhöhten Temperatur dauert etwa 13 bis 14 Tage. Kurz vor Beginn der Menstruation sinkt die Temperatur wieder um etwa 0,3° C. Bleibt das Temperaturniveau während des ganzen Zyklus gleich niedrig (monophasisch), dann ist es wahrscheinlich nicht zu einem Eisprung gekommen. Steigende Sicherheit für die Prognose Mit der Temperaturmessung kann man zwar den Zeitpunkt des Eisprungs nicht voraussagen, aber mit ziemlicher Sicherheit feststellen, ob er stattgefunden hat. Je mehr Zyklen hindurch gemessen wird, desto zuverlässiger kann auch eine Prognose gewagt werden, wann der Eisprung wohl stattfinden wird. Diese Hinweise werden für die Berechnung der fruchtbaren Tage für eine Empfängnisverhütung nach der Temperaturmethode ausgewertet.