Mitglied inaktiv
Hallo Ihr Lieben, habe diesen interessanten Artikel gefunden. Hier wurde ein Dipl. Psych von der Uni Heidelberg interviewt. Folgende beiden Fragen finde ich am interessantesten: Kann die Fixierung auf den Kinderwunsch der Grund dafür sein, dass er erst recht nicht erfüllt wird? Das ist ein Vorurteil, das sich beharrlich hält, vor allem wenn medizinisch keine Ursache für die Unfruchtbarkeit gefunden wird. Es setzt die betroffenen Frauen unter Druck, weil es den Eindruck vermittelt, dass sie sich falsch verhalten. Dafür gibt es aber keine wissenschaftlichen Hinweise. Trotzdem hört man immer wieder von Frauen, die nach einer Adoption plätzlich schwanger wurden. Auch das ist ein Mythos. Die überwiegende Mehrheit der Frauen wird nach einer Adoption oder auch nach der Aufgabe des Kinderwunsches nicht schwanger. Von diesen gewöhnlichen Fällen hört man aber viel seltener. Und später taucht dann noch auf "die Psyche ist aber nur in 5 Prozent der Fälle an Fruchtbarkeitsstörungen beteiligt"... Wie schon im Betreff geschrieben, ist das Interview in der aktuellen Apotheker-Umschau, Stand 01.12.05. Liebe Grüße Vera (die jetzt schon ein bisschen entlastet ist...)