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Endometriose-IUI probieren?

Endometriose-IUI probieren?

Hannahe

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Meine Endometriose wurde bisher nicht operativ entfernt bzw. behandelt. Ich hatte einen Speicheltest, der positiv auf Endometriose ausgefallen ist, und wir versuchen derzeit, schwanger zu werden. Ich überlege, zunächst eine IUI mit Letrozol zu versuchen, bevor wir den Schritt zur IVF gehen. Mir ist bewusst, dass eine IUI bei Endometriose möglicherweise weniger erfolgversprechend ist und dass eine IVF – abhängig vom Ausmaß und der Lage der Endometriose – häufig bessere Erfolgschancen bietet. Trotzdem würde ich gerne zunächst eine weniger invasive und kostengünstigere Möglichkeit ausprobieren. Daher würde mich interessieren, ob jemand von euch Letrozol + IUI trotz Endometriose ausprobiert hat. Hattet ihr damit Erfolg? Wie viele IUI-Zyklen habt ihr versucht? Wurde eure Endometriose vorher operiert oder war sie ebenfalls unbehandelt? Und seid ihr anschließend auf eine IVF umgestiegen – und wenn ja, nach wie vielen IUI-Versuchen?


Emma1988

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Antwort auf Beitrag von Hannahe

Hallo Hannahe, ich würde dir vor einer Kinderwunschbehandlung eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung empfehlen. Eine sehr gute Freundin hatte einen ähnlichen Ausgangspunkt wie du, bei der Spiegelung wurde ihr Endometriose entfernt und danach wurde sie auf natürlichem Weg schwanger.  Ich wünsche dir alles Gute!  liebe Grüße 


Mijou

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Antwort auf Beitrag von Hannahe

Huhu, ich habe die Endometriose für jede Schwangerschaft einmal kurz entfernen lassen. Das war damals der übliche Weg. Es ist eine minimal-invasive OP, die ambulant gemacht werden kann, das heißt, man geht schon am selben Tag nachmittags nach Hause. Die Endometriose kommt ja im Laufe der Zeit wieder, aber man hat nach der OP locker ein Jahr Zeit, schwanger zu werden. Und das hat dann auch dreimal geklappt. Heute kombiniert man bei stärkerer Endometriose beides: Man entfernt die Herde, damit Ruhe ist, und macht trotzdem eine IUI mit Letrozol, um das Zeitfenster zu nutzen, bis die Endo nachwächst. Bei leichterer Endometriose reicht auch manchmal dein Weg, also eine IUI nur mit Letrozol (das zugleich das Wachstum der Endo hemmt).  Mein persönlicher Weg wäre heute: Einige Versuche, wie du sie überlegst. Und wenn es dann mit den IUIs nicht klappt, eine kleine OP zur Entfernung der Herde, evt. plus Letrozol und IUI, aber das ist kein Muss. Man hat nach der OP durchaus etwas Zeit, bis die Endo wiederkommt. Ich selbst bin immer im ersten Jahr nach der OP schwanger geworden.  Die Entfernung von Endometrioseherden wird ambulant und minimal-invasiv gemacht. Es werden also nur winzige Bauchschnitte gemacht, weil man mit Sichtgeräten und durch kleine Lücken arbeitet. Man kann am selben Nachmittag nach Hause gehen. Ich habe eine Klinikphobie und ziemliche Angst vor OPs. Aber diese OP (Laparoskopie) ist wirklich so harmlos, dass ich beim letzten Mal nicht mal mehr aufgeregt war vorher, und das will bei mir wirklich etwas heißen. Falls das bei dir also mal nötig sein sollte, wirklich gelassen bleiben, gell. Ich drücke superfeste die Daumen! Es wird bestimmt klappen, so oder so, wirst sehen.  LG