FALUN (MedCon) – Eltern mit Kinderwunsch sollten gelegentlich zur Aspirin-Tablette greifen. Einer neuen Studie in der Fachzeitschrift Fertility & Sterility zufolge könnte nämlich die regelmäßige Einnahme von geringen Mengen des traditionellen Kopfschmerzmittels die Geburtenrate nach in-vitro-Fertilisation (IVF) verbessern. Dr. Urban Waldenström und Kollegen vom Falun Hospital in Schweden werteten die Ergebnisse von 1380 aufeinanderfolgenden IVF-Zyklen aus, wobei nach der In-vitro-Fertilisation 75 mg Aspirin oder Placebo pro Tag vom Embryotransfer (Übertragen des außerhalb des Körpers entstandenen Embryos und Einnisten in die Gebärmutter) bis zum Schwangerschaftstest verabreicht wurde. Ergebnis: In der Aspirin-Gruppe betrug die Geburtsrate 27,2 Prozent – verglichen mit 23,2 Prozent in der Placebo-Gruppe, lag laut Studienautoren – damit „wissenschaftlich signifikant“ höher. LG,dani