dAs ist schon richtig, das man beim ersten wesentlich verzweifelter ist. Ich weiß ja, wie es mir gegangen ist, und wie ich gebetet habe, wenigstens ein Kind zu bekommen. Ich hab immer gedacht, ein Kind, einmal schwanger sein und das Kind in mir spüren, einmal ein Kind stillen,... dann will ich schon zufrieden sein. Das Blöde daran ist, man ist nicht zufrieden. Man will immer mehr. Ich wollte mal fünf Kinder, bevor ich wußte, das das nicht so einfach klappt. Naja und jetzt, wo mein Körper wieder niocht so tut wie er soll (damit meine ich vorallem, das nicht einmal die Mens kommt), da kommt die Angst, den ganzen Kummer noch mal zu erlebne. Ich hab die Sorgen fast überwunden gehabt, gedacht, jetzt ist alles gut, jedesmal, wenn ich mein Kind im Arm halte, wenn es mich anlächelt odenr nach mir ruft. Ich hab gedacht ich könnte diesen Schmerz vergessen. Ich will ihn nie wieder erleben. Ich weiß ganau, was man durchmacht, wenn es einfach nicht klappen will. Noch dazu ich war erst 18, als ein besonders gefühlvoller Arzt in der KIWUambulanz mit Blick auf mein Ultraschallbild murmelte: "Das wird wohl nie was werden" Für mich ist die Welt zusammengebrochen. IOch hatte das Gefühl alles verloren, und meinen frisch angetrauten Ehemann um sein Glück betrogen zu haben, und damit auch den wichtigsten Menschen zu verlieren. Gott- sei- Dank wars nicht so. Aber auch ihm will ich dieses warten nicht mehr zumuten.