Mitglied inaktiv
16.07.2002 13:21 sinkermaus851333 schrieb: Folgendes bitte ich euch durchzulesen! Habe ich aus einem Bericht von Qualimedic!!!! Ein Bluttest, und ihr habt Gewissheit, dass das nicht der Grund für eure FGs ist. (Bei mir gab es einen positiven Befund, ich habe eine erbliche Thromboseneigung und jetzt kann ich auch was dagegen tun!!!) Thrombophilie in der Schwangerschaft Trotz erblicher oder erworbener Thromboseneigung kann eine Frau eine Schwangerschaft gesund austragen. Gefahren bei Thromboseneigung Bekannt ist bei einer Thromboseneigung ein erhöhtes Risiko für Spontanaborte. Häufigkeit von Thrombophilie Bei etwa 25 Prozent der Patientinnen mit spontanen Aborten oder anderen Fertilitätsproblemen werden Blutgerinnungsstörungen gefunden. Schwangerschafts-Komplikationen unklarer Ursache sollten deshalb ein Anlaß sein, nach einer Thrombophilie zu suchen. Häufigste Gerinnungsstörung ist eine Resistenz gegen aktiviertes Protein C (APC-Resistenz). Therapie Mit einem niedermolekularen Heparin wie Enoxaparin können während der Schwangerschaft bei Thrombophilien Komplikationen verhindert werden. Patientinnen mit Gerinnungsstörungen können, sobald die Schwangerschaft festgestellt wird, adäquat mit einem niedermolekularen Heparin behandelt werden. Dabei hängt die Dosierung vom Körpergewicht ab oder auch davon, ob etwa Gerinnungsstörungen kombiniert vorliegen, also etwa die Kombination einer APC-Resistenz mit einem Antiphospholipid-Syndrom (APS). Kontrollen des Blutbildes und der Aktivitätsparameter der Gerinnung sind alle sechs Wochen nötig. Die Therapie wird bis sechs Wochen nach der Entbindung fortgeführt, da das Thromboserisiko im Wochenbett hoch ist. Bei den meisten Schwangeren bleiben dann die Komplikationen aus. Alles Liebe und Allen ganz viel Glück!!!