Elternforum Bitte noch ein Baby

Wie "prüft" ihr euern ZS?

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Hallo, viele von euch richten sich ja auch nach dem Schleim an den fruchtbaren Tagen, ich persönlich habe da noch nie drauf geachtet. Jetzt wollt ich mal fragen wie oder "wo" ihr danach guckt. Geht ihr da mit dem Finger in die Scheide rein oder guckt ihr nur danach was da "rausläuft"! Ich weiß, ist bissl intim die Frage aber das würde mich wirklich mal interessieren. Ich danke euch schonmal. LG Lilly05


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Also, den Schleim sollte man direkt vorm Muttermund entnehmen. Das klappt am besten, wenn du auf der Toilette sitzt. Den Finger einführen und dann kannst du den Muttermund tasten, weiß ja nicht , ob du das schon mal gemacht hast, dann den Finger kurz hin und her bewegen und das wars schon. Dann kannst du den Schleim zwischen Zeigefinger und Daumen versuchen zu dehnen und dann siehst du ob er cremig ist oder schon Fäden zieht und auch welche Farbe er hat. Hört sich ekliger an als es ist... LG, Andrea


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Ich habe noch nie meinen MuMu abgetastet, wußte bis dato garnicht wie man das macht..*schäm* Fand es allerdings aber auch nie wirklich wichtig. Ich bin mit meinen beiden Kindern sehr schnell schwanger geworden und habe auf diverse Anzeichen vom Körper nicht wirklich geachtet. Aber vllt probier ich das mal aus, mein ES soll lt. Kalender so am 30.11./1.12. sein, habe auch schon leichtes UL-Ziehen seit Mittwoch...aber das muss ja noch lange nicht heißen das auch ein ES stattfindet....na mal sehen. Danke erstmal. LG Lilly05


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Hier mal ein Beitrag von Wikipedia für Dich. Billings-Methode aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Die Billings-Methode ist eine Methode der natürlichen Familienplanung (NFP). Sie geht auf den australischen Neurologen John Billings zurück. Er erkannte, dass sich der Schleim am Muttermund kurz vor dem Eisprung verändert und damit zur Bestimmung der fruchtbaren Zyklusphase herangezogen werden kann. Bei dieser Methode beobachtet man täglich den Muttermundschleim und notiert dessen Beschaffenheit in einer Tabelle. Da sich die Beschaffenheit vor und um den Follikelsprung verändert, kann man durch Auswertung der Aufzeichnungen auf eine bevorstehende Ovulation schließen. fadenziehender SchleimWährend der unfruchtbaren Phase ist der Zervikalschleim klumpig oder dickflüssig und bildet einen Pfropfen im Muttermund. Wenn der Schleim sehr zäh ist, ist er äußerlich gar nicht zu beobachten und die Scheide wirkt „trocken“. Je näher der Eisprung rückt, desto flüssiger und klarer wird der Schleim. In der hochfruchtbaren Phase wird er „spinnbar“, das heißt er lässt sich zwischen zwei Lagen von Toilettenpapier oder zwischen den Fingern zu Fäden ziehen. Hat der Eisprung stattgefunden, wird der Schleim wieder zäh oder verschwindet ganz. Aufgrund von Schwankungen des Hormonspiegels, der wiederum die Schleimproduktion beeinflusst, kann es aber wiederholt zu verstärkt auftretendem, „fruchtbar“ wirkendem Schleim kommen, ohne dass der Eisprung folgt. Solche einzelnen Schübe können zur falschen Annahme führen, ein Eisprung habe bereits stattgefunden und setzen damit die Verlässlichkeit der Methode herab. Ebenfalls geht die Billings-Methode davon aus, dass nur Trockenheit ein Zeichen für Unfruchtbarkeit und sichere Tage ist. Da viele Frauen aber während des ganzen Zyklus Schleim beobachten können, ist die Schleimbestimmung für sie keine befriedigende Bestimmungsmethode von unfruchtbaren Tagen. Die Methode ist geeignet für Paare mit Kinderwunsch, um die fruchtbare Zeit einzugrenzen. Wendet man diese Methode zur Empfängnisverhütung an, besteht das Risiko, dass der Eisprung zu einer anderen Zeit stattfindet als erwartet und es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommt. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, ist vergleichsweise hoch: auf dem Pearl-Index liegt die Billings-Methode bei etwa 15; das bedeutet von 100 Frauen, die damit ein Jahr (zwölf Zyklen) lang verhüten, werden etwa 15 schwanger. Die Kombination der Billings- mit der Temperaturmethode minimiert dieses Risiko: die aus der Kombination entstehende symptothermale Methode ist – bei sachgerechter Anwendung – etwa so sicher wie die Antibabypille. Da die Methode aber vergleichsweise viel Erfahrung und Disziplin verlangt, liegt der praktisch beobachtete Pearl Index zwischen 2 und 20.[1] Liebe Gr´üße Heike